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Ins Goldene Buch eingetragen

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Hanna Marie Klek (Bildmitte) beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Mainburg im Rathaussaal. Darüber freuten sich neben Bürgermeister Josef Reiser (sitzend, 2. v. links) und seiner Stellvertreterin Hannelore Langwieser (sitzend, rechts) auch einige Stadträte und Funktionäre des TSV Mainburg.

Ein strammes Programm wartete auf die Deutsche Meisterin im Schach, Hanna Marie Klek, bei ihrem zweitägigen Besuch in Mainburg. Am Freitagmorgen durfte sich die 19-Jährige als eine der Jüngsten, der diese Ehre bisher zuteil wurde, sogar ins Goldene Buch der Stadt Mainburg eintragen.

„Ich habe es sehr genossen, ihr Gast gewesen zu sein. Auch wenn mir die Mainburger einen harten Kampf geliefert haben“, schrieb die Erlangerin. Am Tag zuvor hatte die Mathematikstudentin, die mit ihrem Charisma so gar nicht dem Image von Schach als „Altherrenspiel“ entsprechen will, auf Einladung des TSV Mainburg und der Firma Pinsker ein Simultanturnier gegen 20 lokale Schach-Granden bestritten. 18 der  20 Herren zogen dabei gegen die zierliche junge Dame, die bei ihrer Parforcejagd von einem Schachbrett zum anderen insgesamt fast drei Kilometer absolvieren musste, den Kürzeren. Lediglich der Mainburger Stadtmeister  Sepp Steffel konnte Klek besiegen. Ebenso stark das Remis, das der erst neunjährige bayerische U10-Vizemeister Maximilian Lohr gegen die Topspielerin erzwang. Das Event im neuen Pinsker-Firmengebäude stieß auf riesiges Publikumsinteresse. Nach ihrem Termin im Rathaus eilte Hanna Marie Klek noch schnell weiter zur Mainburger Grundschule, wo sie bei den Schulkindern ebenfalls kräftig die Reklametrommel für den Schachsport rührte.

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