„Aktion Hoffnung“

Seconhand-Faschingsmarkt in Au

Die Hilfsorganisation lädt zum ersten Mal zu ihrem Benefizflohmarkt ein.

Die „aktion hoffnung“ geht mit ihren Secondhand-Faschingsmärkten auf Tournee und macht am Freitag, 17. Januar, in Au/Hallertau Halt. Gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Au lädt die Hilfsorganisation zum ersten Mal von 15 bis 18 Uhr zum Benefizverkauf ein. Angeboten werden tolle Kostüme, funkelnde Glitzermode sowie Nostalgisches und Kleidung aus den vergangenen Jahrzehnten (auf dem Bild präsentiert von Gisela Bandhauer, Johannes Müller, Karin Stippler, Andrea Haslacher und Lena Tuschl).

Die aktion hoffnung geht mit ihren Secondhand-Faschingsmärkten auf Tournee und macht am Freitag, 17. Januar, von 15 bis 18 Uhr in der Hopfenlandhalle in Au/Hallertau Halt. Gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Au lädt die Hilfsorganisation zum ersten Mal zum Benefizverkauf ein. „Vom Polizei- und Clownskostüm über die Federboa bis hin zu glitzernden Abendkleidern und ganz besonderen indischen Kleidern finden große und kleine Faschingsfreunde eine Auswahl von mehr als 2000 Kostümen und dazu passende Accessoires zu jedem Thema“, stellt Karin Stippler, die für die aktion hoffnung die Märkte organisiert, das Angebot vor. „Die Kunden erwartet beim Markt in Au in der Hallertau eine Verkaufsfläche von über 400 Quadratmetern“, so Stippler weiter. 

Johannes Müller, Geschäftsführer der aktion hoffnung macht deutlich, dass der Einkauf beim Secondhand-Faschingsmarkt eine Win-win-Situation ergibt. „Der Kunde schont durch den Kauf die Ressourcen und seinen Geldbeutel und spendet zugleich zugunsten eines Entwicklungsprojektes.“ Während des Marktes bietet die Kolpingsfamilie Kaffee und Kuchen an. Erlös des Marktes für Straßenkinderzentrum im Südsudan bestimmt Der Reinerlös aus dem Benefizverkauf in Au in der Hallertau kommt einem Straßenkinderzentrum im Südsudan zugute. Der Projektpartner der aktion hoffnung, die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos kümmert sich in Wau und Kuajok besonders um Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Um überleben zu können, sammeln sie Müll und wiederverkäufliche Rohstoffe und verrichten jegliche kleinen Arbeiten. Drogen, Alkohol und Klebstoffschnüffeln, sind ein großes Problem; viele rutschen in die Kriminalität ab und sind Gewalt ausgesetzt. 

Auch die medizinische Versorgung ist schwierig, da wichtige Infrastrukturen zerstört sind und das staatliche Gesundheitssystem oft nicht in der Lage ist, ausreichend zu helfen. Dem will die Ordensgemeinschaft entgegenwirken. In einem neu aufgebauten Straßenkinderzentrum werden derzeit mehr als 800 Kinder und Jugendliche betreut. Sie werden unterrichtet, bekommen zu essen und werden medizinisch versorgt. „Gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort haben wir entschieden, jungen Menschen im Südsudan mit Hilfe des Faschingsmarktes eine Zukunftsperspektive zu schenken“, informiert Johannes Müller. „Durch den Einkauf hilft jeder mit, für die kommenden Monate den laufenden Unterhalt des Zentrums zu sichern“, so Müller weiter. Die Aktion wird von der Kolpingsfamilie Au vor Ort mit ehrenamtlichen Kräften, sowie Kaffee und Kuchenverkauf, unterstützt. Weitere Informationen gibt es bei der aktion hoffnung unter Telefon 0821/3166-3601 oder info@aktion-hoffnung.de sowie unter www.aktion-hoffnung.de/mobile-faschingsmaerkte.

Quelle: freising-online

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