„WOLF bringt die Energiewende voran“

Staatsminister Hubert Aiwanger zu Besuch

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Hoher Besuch bei der Firma Wolf am Standort Mainburg: Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, führte mit der Geschäftsleitung Gespräche zu den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz und konnte sich beim anschließenden Werksrundgang selbst ein Bild von der Produktion machen. 

Die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz sind allgegenwärtig und nicht erst seit Greta Thunberg und der „Fridays for Future“ - Bewegung in aller Munde. Gerade jetzt, kurz vor der Kommunalwahl, steht der Klimaschutz auf der Agenda vieler Partei ganz oben. Mit dem Klimapakt hat die Bundesregierung ein ganzes Paket an Maßnahmen zur CO2-Reduzierung auf den Weg gebracht. So unterstreichen auch die bisherigen Bemühungen der bayerischen Landesregierung ebenfalls die Notwendigkeit, die Emissionsminderung unter anderem im Gebäudebestand anzupacken. 

Denn dieser Bereich hat einen erheblichen Anteil am gesamten CO2-Ausstoß in Deutschland. Mit rund 2000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 389 Millionen Euro zählt WOLF zu den führenden und innovativen Systemanbietern für Heiz-, Klima- und Lüftungstechnik. Das Ziel, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern, nimmt das Unternehmen ernst. Und zwar so ernst, dass Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, am vergangenen Mittwoch zum Informationsaustausch den Weg in die Mainburger Industriestraße fand. Aiwanger diskutierte mit dem Vorsitzenden des WOLF Aufsichtsrats Alfred Gaffal, dem Vorsitzenden der Unternehmensleitung Dr. Thomas Kneip sowieBernhard Steppe (Geschäftsführer Vertrieb), Gerdewan Jacobs (Geschäftsführer Technik) und Christian Amann (Geschäftsführer Werk und IT) über die Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz. „WOLF hat hierzu bereits im vergangenen Herbst ein Positionspapier mit Maßnahmenvorschlägen erarbeitet und der Politik vorgelegt. Wir wissen also gut, worauf es bei diesem wichtigen Zukunftsthema ankommt. Wir freuen uns sehr, dass wir Hubert Aiwanger bei uns zum Austausch begrüßen dürfen und unterstützen das bayerische Staatsministerium gerne mit unserem Fachwissen“, so der WOLF Aufsichtsratsvorsitzende Alfred Gaffal.

Mit den richtigen Technologien den CO2-Ausstoß mindern Bayerns Wirtschafts- und Energieminister zeigte sich von dem Unternehmen beeindruckt: „WOLF bringt die Energiewende voran. Mit zukunftsweisenden Lösungen für einen vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien bietet WOLF hochwertige Arbeitsplätze in der Region an. Hier wurden die Zeichen der Energiewende frühzeitig erkannt und die Weichen Richtung Nachhaltigkeit gestellt. So kann mit Klimaschutz Geld verdient werden.“ Beim Gesprächstermin standen besonders die energetische Gebäudesanierung im Heizungs-, Klima- und Lüftungsbereich sowie der Ausbau der dezentralen Energieversorgung durch Blockheizkraftwerke im Fokus. Dr. Thomas Kneip erklärte dazu: „Wir konnten Herrn Aiwanger noch einige neue Ideen aufzeigen, deren Umsetzung dazu beitragen kann, die CO2-Emmisionen noch schneller zu reduzieren. Auch Vorschläge zur praxisgerechten Überarbeitung der im Grundsatz bereits sehr guten Förderprogramme konnten wir darstellen.“ In diesem Zusammenhang wurden auch Planungssicherheit und Investitionsschutz durch schnelle, regulatorische Festlegungen seitens der Politik thematisiert. Für eine sinnvolle Umsetzung jeglicher Maßnahmen ist zudem die derzeit hohe Auslastung im Fachhandwerk zu berücksichtigen. 

Der Fachkräftemangel ist nicht nur im Bauboom der vergangenen Jahre, sondern vor allem in den mehr als 35 Prozent unbesetzten Ausbildungsstellen im Handwerk begründet – auch hier besteht Handlungsbedarf. Beim Termin interessierte sich Staatsminister Aiwanger besonders für die WOLF-Sonnenheizung, Wohnraumlüftungssysteme und Blockheizkraftwerke. Auf dem anschließenden Werksrundgang mit Besuch des WOLF Energiesparzentrums konnte der Wirtschaftsminister die Produkte auch einmal anfassen und erfuhr nebenbei noch mehr über deren Einsparungspotentiale. Beispielsweise hilft auch der Austausch veralteter Niedertemperatur-Ölheizungen gegen hocheffiziente Öl-Brennwertheizungen dabei, den CO2-Ausstoß erheblich zu senken – auch wenn dies in der aktuellen Förderlandschaft nicht gefördert wird. Die vom Klimapaket gewünschten Hybridlösungen, in denen ein herkömmlicher Wärmeerzeuger mit einer umweltfreundlichen Wärmepumpe oder einer Solarthermieanlage kombiniert ist, senken den eigenen Energieverbrauch und somit die Treibhausgasemissionen sogar um bis zu 35 Prozent.

Quelle: freising-online

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