Wir stellen vor: Hopfenkönigin Vroni

Das alte und neue Dreigestirn vereint: V. l.: Hopfenprinzessin Kathrin Wagner, Hopfenkönigin Vroni Springer und Christina Thalmaier (Queen 2010). Fotos: wag

(wag

) · Vroni Springer aus Hirnkirchen (Siegelbezirk Au) ist neue Hopfenkönigin. 1478 Stimmen in der vollbesetzten Festhalle bedeuteten ein Rekordergebnis mit 62 Prozent Zuspruch für die 21-Jährige, der ein ereignisreiches Jahr bevorsteht. Dabei waren auch die vergangenen Wochen „nicht ohne“, denn die neue Queen hatte nach ihrer Entscheidung zur Kandidatur mehrere Anlässe und Termine zur Vorstellung genutzt. Natürlich die Hopfenfeste in Au oder Mainburg, zudem wurde auch manches Pfarrfest zur Plattform. Und die Mühen hatten sich gelohnt. Natürlich wurden auch Freunde, Verwandte und Vereine auf das wichtige Ereignis „aufmerksam“ gemacht, um mit Präsenz und Stimmrecht den Abend erfolgreich werden zu lassen. Dabei passte die 21-Jährige vollends ins Raster des auslobenden Marktes Wolnzach sowie des partizipierenden Pflanzerverbands, denn neben ihrer Attraktivität bringt die schwarzhaarige Schönheit als gelernte Chemielaborantin bei einer Hopfenfirma Nateco auch noch das nötige Fachwissen über das „Grüne Gold“ mit. Dies ließ sie auch auf der Bühne im Gespräch mit Moderator Hans Neumaier „aufblitzen“, was nicht nur den Bier seeligen Besuchern, sondern auch den Repräsentanten von Pflanzern, Brauwelt und Handel gefiel. Redegewandt, spritzig und frech war auch die übrige Vorstellung der Hirnkirchenerin. Besondere Sympathie, vor allem bei den jüngeren Besuchern, dürfte ihr auch die Feststellung gebracht haben, über alle Tätigkeiten rund um den Hopfenbau Bescheid zu wissen, jedoch ohne die viel verwendete Floskel „Ich mach die Arbeit gern“. Denn die Arbeiten rund um das „Grüne Gold“ sind kein Zuckerschlecken, ganz anders hingegen das Amt als Hopfenkönigin. Denn hier wartet auf die neue „Queen“ ein ereignisreiches Jahr, von dem sie bei nach der Krönung mit zahlreichen Umarmungen, Autogrammwünschen und Küssen bereits einen Vorgeschmack bekam. Und das war erst der Anfang, denn ab sofort wartet ein vielfältiges Programm, bei dem vor allem auch Freund Karl Weichenrieder und die Eltern Martina und Paul Springer „mitspielen“ müssen. Letztere stehen natürlich hinter ihrer Tochter, was auch der Wahlabend bewies und sicher auch noch das „Triumpf-Fest“ auf dem „Springer-Hof“ in Hirnkirchen beweisen wird. Dass sie auch mit ihren einstigen Mitkonkurrentinnen gut auskommen wird, die nun mit im Hopfen-Dreigestirn regieren, davon ist „Queen Vroni“ überzeugt. So bewiesen Vize-Hopfenkönigin Christine Schart aus Puch sowie Prinzessin Kathrin Wagner aus Strobenried (beide aus dem Siegelbezirk Pfaffenhofen), bereits am Krönungstag beim gemeinsamen Dirigieren des „Holledauer Marsches“ viel Harmonie mit dem Taktstock, die sich hoffentlich fortsetzt, wenn die Hoheiten - oft gemeinsam - ihre Aufwartung bei den zahlreichen Festen und Feiern ihrer „Untertanen“ machen werden. Auch außerhalb Bayerns sind die Regentinnen willkommene Ehrengäste, weshalb das Einsatzgebiet der Regentinnen oft bis in Wolnzachs Partnerstadt Poperinge oder sogar zu Hopfenkongressen nach Übersee ging. Nur zu verständlich, dass es bis dato nur wenige Hopfenhoheiten gab, die dieses Jahr nicht als große Lebenserfahrung verbunden vielen Kontakten verbuchen konnten. Bei „Queen Vroni“ ist dies sicher nicht anders.

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