1. meine-anzeigenzeitung
  2. Lokales
  3. Hallertau

Das alte Testament auf gut bayrisch

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Unser Foto zeigt Peter Greif vom Stadttheater Ingolstadt, das seine Aufwartung in mainburg machen wird.

Beim ersten TheaterDonnerstag im neuen Jahr, der am 14. Januar, um 20 Uhr im LSK-Theater über die Bühne geht, steht die Baierische Weltgeschichte in einer vergnüglichen szenischen Lesung nach Michl Ehbauer mit himmlischer Musik auf dem Programm.

In einem Gastspiel des Stadttheaters Ingolstadt steht die Baierische Weltgeschichte in einer vergnüglichen szenischen Lesung nach Michl Ehbauer mit himmlischer Musik auf dem Programm. Mit einem wunderbaren Gespann, dem stimmgewaltigen und verschmitzten Peter Greif, einem langjährigem Ensemblemitglied und dem vielseitigen Musiker und Sänger Stefan Straubinger an vielen Instrumenten wie Drehleier, Maultrommel, Bandoneon und als bayrischem Neandertaler wird das Alte Testament aus bayerischer Sicht und natürlich auf bayrisch erzählt, inszeniert vom Intendanten Knut Weber persönlich. Natürlich liegt das Paradies im bayrischen Oberland, und der erste Mensch is a ein gstandner Bayer. Der Zuschauer erfährt an einem Wirtshaustisch einer bayrischen Stub‘n mit Keferlohersammlung, Hirschgweih und ausgstopftem Oachkatzel wia der Adam sei’ Everl kriagt hat und wia de zwoa gschamig worn san und sich in die Stauden gschlagn habn. Weiterhin wird die erste Mordsgschicht neu aufgerollt und zweifelsfrei geklärt, wia der Kain an Abel auf d’ Seiten graamt hat. Im Verlauf der Historie wird zudem vom Tanz um die goldene Sau berichtet, über das erste Sauwetter oder wia der Noah drüber weg gschwumma is und natürlich über die sensationelle Erfindung des Biers. Nicht fehlen darf in der humoristischen, griabigen Bibelinterpretation wia sich der Bäckermeister Lot von der Figur seiner in Gomorrha zur Salzsäule erstarrten Frau zu seinem Verkaufshit, den Brezlstangerln hat inspirieren lassen. Alle Geheimnisse der Weltgeschichte werden offenbart. Und es versteht sich von selbst, dass sich die ganze Gaudi, nirgendwo anders als in Bayern zugetragen hat, denn sonst wär’s ja keine „Baierische Weltgeschichte“. Für die Vorstellung gibt es noch einige Einzelkarten im Bürgerbüro des Rathauses.

Auch interessant

Kommentare