Ein handfester Eklat

LSK-Theater zeigt „Der Vorname“

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Das LSK-Theater Mainburg zeigt im März das Stück „Der Vorname“ unter der Regie von Christian Mayerhofer. Karten sind ab dem 22. Februar im Vorverkauf erhältlich! 

Ein gemütlicher Abend soll es werden in der schlicht und stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth. Nur Freunde und Familie sind zu Gast: Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Frau Anna, dazu Claude Gatignol, Posaunist im Rundfunkorchester und Freund seit Kindertagen. Für Vincent, einen begnadeten Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich. Um für “Stimmung” zu sorgen, enthüllt er den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur eine der hitzigen Diskussionen dieses Abends, aber sie führt dazu, dass das bisher so gemütliche Familientreffen plötzlich aus dem Ruder läuft. Denn die Jugendfreunde Pierre und Vincent sind nun in der Laune, sich endlich einmal ein paar Wahrheiten zu sagen, die man im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens besser verschweigen würde.

Was passiert, wenn die Wahl eines Vornamens zu einem handfesten Streit unter Freunden wird? Das wird äußerst unterhaltsam und humorvoll in dem Theaterstück „Der Vorname“ aufgearbeitet - natürlich werden dabei die Lachmuskeln des Publikums bis aufs Äußerste beansprucht. Alles beginnt mit einem gemütlichen Abend unter Freunden. Elisabeth und ihr Ehemann Pierre laden Elisabeths Bruder Vincent, dessen schwangere Ehefrau Anna sowie den gemeinsamen Jugendfreund Claude zum Abendessen ein. 

Soweit so gut. Der Abend droht zu eskalieren als Vincent den Freunden den Vornamen des zu erwartenden Babys verrät: Adolphe. Welch‘ Eklat in dieser scheinbar so bourgeoisen und friedlichen Familienidylle! Die Stimmung beginnt zu kippen - beträchtliche Eitelkeiten treffen nun aufeinander, mit geschwollenen Kämmen hacken die Kampfhähne aufeinander ein. Mit Lust und Niveau werden Wortgefechte ausgetragen – doch die Contenance verlieren die Alphatiere erst, als Elisabeths und Vincents Mutter Francoise in einer Weise ins Spiel kommt, die sich niemand hat träumen lassen. 

Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt. Ein Fest für Freunde abgründiger Theaterkomödien. Premiere des Theaterstücks ist am 13. März. Die Aufführungen finden statt am 15., 20., 21., 22., 27., 28. und 29. März im LSK-Theatersaal. Karten sind ab 22. Februar bei Bürobedarf Weinmayer in Mainburg erhältlich, Telefon 08751/1411.

Quelle: freising-online

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