Weihe von 14 neue Votivtafeln und dasch-Dienstjubiläum

Volk

enschwand (ma) · Gleich zwei erfreuliche Anlässe gab's in Volkenschwand zu feiern. So weihte der örtliche Seelsorger 14 neue Votivtafeln, die der heimische Kunstmaler Helmut Zettl angefertigt hatte. Im Rahmen der kleinen Feier gratulierte das Lehrerkollegium der Grundschule Volkenschwand zudem spontan seinem Chef, Schulleiter Hans Dasch, zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Knapp 100 Meter Luftlinie zur Volkenschwander Pfarrkirche steht die Votivtafel des Dorfpatrons St. Ägidius, inmitten einer malerischen Ecke am Rande des Schulwaldes, neben dem von Engelbert Ostermeier sorgsam gepflegten Gewächshaus. Er ist der einzige Nichtmärtyrer unter den 14 Nothelfern und wird vornehmlich von Einsamen und Notleidenden um Rat angefleht. Der Volkenschwander Seelsorger Pater Josef Koscielny weihte feierlich den Weg der 14 Nothelfer. Gekommen waren zu dem Weiheakt  der dritte Bürgermeister Thomas Fersch, die Gemeinderäte Gudrun Höfter und Franz Högl, Rektor Hans Dasch, seine Stellvertreterin Anita Mirlach, das Lehrerkollegium sowie Schulsekretärin Christine Linseisen und rund ehrenamtliche 50 Mitarbeiter des Lernparks. Die Votivtafeln wurden vom Volkenschwander Künstler Helmut Zettl geschaffen und stellen in wohl einmalig schönen Farbkonstellationen Eigenheiten des jeweiligen Patrons dar, einschließlich des Werkzeugs, mit dem er ums Leben kam. Zugleich wird der Gebets- und Bitt-Anlass herausgearbeitet. Elvira und Isidor Spenger aus Mittersberg halfen mit großem, handwerklichem Geschick bei der Erstellung der Lärchentafeln.  Konrad Stock, Vorstand des Volks- und Trachtenvereins Herrenau, begleitete die Segnung musikalisch und schloss sie stimmungsvoll mit einem Marienlied ab. Er führte auch mit Hallertauer Liedern durch den Abend unter den Fichten und Tannen des Schulwaldes. Das Lehrerkollegium gratulierte danach spontan dem Schulleiter Hans Dasch anlässlich dessen 40-jährigen Dienstjubiläums, zu dem ihm die Kelheimer Schulrätin tags zuvor nebst Urkunde die Glückwünsche von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Regierungspräsident Heinz Grunwald überbracht hatte. Das Lied „Aber der Hans, der kanns…“ brachte alle zum herzhaften Lachen. Namens des Elternbeirates gratulierte Martina Ertlmaier ebenso herzlich und bedankte sich für die zuverlässige Leistung zum Wohl der Kinder. Konrad Stock stieg sofort auf den Anlass ein und sang bekannte Lieder an, wie „Das arme Dorfschulmeisterlein“ und „Mia san de Schönstn vo da Schui“. Natürlich durfte auch das Holledauer Heimatlied nicht fehlen. So saß man noch lange im Gemeinschaftswerk Lernpark MentalTOP zusammen und hing dem Gefühl nach, etwas Schönes gemeinsam aufgebaut zu haben. Auf dem Bild  v. links Pater Josef Koscielny beim Segnen an der Ägidius-Votivtafel mit drittem Bürgermeister Thomas Fersch, Engelbert Ostermeier, dem Künstler Helmut Zettl (2. v. rechts) und Josef Maier (ganz rechts). Foto: ma

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