Neues Buch von Werner Gerl

Jedes Verbrechen hat seine Tücken

Werner Gerl liest am 12. Februar aus seinem neuen Buch "Humord" vor.

Nach „Mordsgaudi“, Werner Gerls erstem Sammelband mit Kurz-Krimis, versteht sich sein neuester Streich „Humord“ als Fortsetzung. Wie gewohnt mit viel schwarzem Humor, bayrisch, schrill und explosiv sowie übermütig und gewagt sind auch hier die zwölf kriminell guten Kurzgeschichten des gebürtigen Mainburgers.

Das Verbrechen hat seine Tücken und Fallstricke - egal ob Profi oder blutiger Anfänger. Da sind es nicht selten Kleinigkeiten oder der pure Zufall, die darüber entscheiden, wer zum Opfer und wer zum Täter wird. In den zwölf weiß-blauen Kurzkrimis von „Humord“ schlittern Giftmischer und auch jene, für die der tödliche Tropfen bestimmt ist, von einer schrägen Situation in die nächste und erleben nicht selten ihre Hölle auf Erden. So legt ein mittelmäßig begabter Zauberer einen brutalen Mafia-Killer aufs Kreuz, nur um schnell festzustellen, dass sein perfekter Plan eventuell fatale Lücken aufweist. Oder die zwei Handlanger, die erst am eigenen Intelligenzquotienten und dann an den Kampfhunden ihres Chefs scheitern.

Zu viel sei nicht verraten, aber auch in „Humord“, die sich als Fortsetzung von der „Mordsgaudi“ versteht, kommt der Leser voll auf seine Kosten - schwarzhumorig, schrill und explosiv sowie übermütig und gewagt sind die kriminell guten Kurzgeschichten - die im Übrigen meist ohne Ermittler auskommen. Dabei darf hier der Leser selbst das finale Urteil über Gut und böse treffen, wenn das Verbrechen in einer köstlichen Pointe seinen unvorhersehbaren Ausgang findet.

Der in Mainburg geborene Autor und Kabarettist Werner Gerl kann bereits auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken. So schrieb er unter anderem für die Satiremagazine „Titanic“ und „Eulenspiegel“ und tritt im gesamten deutschsprachigen Raum mit seinen Soloprogrammen auf. Nicht weniger erfolgreich sind seine Kriminalromane wie „Haberfeldtreiber“ oder „Mord auf Entzug“.

Das Buch „Mordsgaudi“, der erste Sammelband mit Krimikurzgeschichten, erlebte drei Auflagen und wurde auf zahlreichen Lesungen frenetisch bejubelt. Auch „Humord“ hat der erfahrene Kabarettist zu einem Bühnenprogramm ausgearbeitet, in dem er die Geschichten sau- komisch und mit vielen verschiedenen Stimmen vorträgt und diese mit komödiantischen Nummern einführt.

Wer jetzt neugierig geworden ist: am Mittwoch, 12. Februar, stellt Werner Gerl sein neues Buch um 19 Uhr in der Mainburger Buchhandlung „books & more“ vor.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Hallertau-Urlaub: Freizeitmöglichkeiten im Einklang mit der Natur
Hallertau-Urlaub: Freizeitmöglichkeiten im Einklang mit der Natur
Theaterstück: Der "Brandner Kaspar" kommt in die Hopfenhalle Nandlstadt
Theaterstück: Der "Brandner Kaspar" kommt in die Hopfenhalle Nandlstadt
Mainburg: Josef Reiser verabschiedet den Haushalt 2020 
Mainburg: Josef Reiser verabschiedet den Haushalt 2020 

Kommentare