Werner Gerl präsentiert zweiten Krimi

(ma)

· Mit „Eine Art Serienmörder“ (Schardt Verlag) legt der gebürtige Mainburger Werner Gerl (unser Bild) seinen zweiten Krimi vor. Die Buchpräsentation findet am kommenden Samstag, dem 14. Januar, um 20 Uhr im Café Lutzenburger in Mainburg statt. Karten im Vorverkauf gibt es unter Telefon 08751 / 5767. Und darum geht’s im nagelneuen Gerl-Krimi: Schauspiel-Beau Klaus Scheitan, der Star der Telenovela „Eine Frage des Herzens“, wird grausam ermordet in seiner Wohnung gefunden. Dass der Tote auch noch entmannt wurde, spricht für die Kripo München eine deutliche Sprache. War es ein fanatischer Fan, der Fiktion und Realität nicht unterscheiden konnte? Oder hat sich eine von Scheitans zahlreichen Affären gerächt? In beiden Fällen würde es mehr als genug Verdächtige geben. Hauptkommissarin Barbara Tischler und Ihr Hallertauer Kollege Ralf Mangel ermitteln in der Münchner Fernseh-Schickeria, in der sich allerlei Möchtegern-Promis, TV-Sternchen und übereifrige Talentschmiede tummeln. Allerdings bleibt Scheitan nicht das einzige Opfer, das Umfeld der Telenovela wird für mehrere Beteiligte ungesund. Bei ihren Recherchen stößt die burschikose Kommissarin Barbara Tischler aber schließlich auf einen mysteriösen Todesfall, der Jahre zurück liegt. Werner Gerl lotet in seinem Krimi die Frage aus, was Menschen bereit sind, für den Erfolg zu opfern, und sei es ihre Seele. Dabei zeichnet er auf amüsant-sarkastische Weise die Medienwelt als Panoptikum menschlicher Eitelkeiten. Der Autor Werner Gerl kann als freier Journalist und Pädagoge auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken, unter anderem schrieb er für die „Titanic“ und den „Eulenspiegel“. In Bayern bekannt wurde auch sein satirisches „Wiesn-ABC“, das zur Oktoberfestzeit zwei Wochen lang im BR vorgestellt wurde. Als Kabarettist tritt er mit seinem aktuellen Soloprogramm „Bavaria's next Top-Model“ im ganzen deutschsprachigen Raum auf. Nach „Mordsgaudi“, einer Sammlung bayerischer Kurzkrimis, ist „Eine Art Serienmörder“ sein erster Kriminalroman. Gerl ist Mitglied des Syndikats und Mitorganisator des internationalen Krimitags. Foto: ma

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