Stadt Unternehmen Mainburg ist gerüstet

Jetzt kann der Winter kommen

Der Bauhof des Stadt Unternehmens mit Betriebsleiter Konrad Ostermeier (links), stellvertretendem Polier Stefan Kaindl (Mitte) und Hans Neumeier als drittem Verantwortlichen ist für den bevorstehenden Winter gerüstet.

Obwohl es erst ein paar Mal gegrieselt hat, steht das Stadt Unternehmen Mainburg für den Winterdienst der kommenden Monate längst parat. Das Salzlager ist gefüllt und auch Fahrzeuge und Mitarbeiter sind vorbereitet. Je nach unterschiedlicher Stärke des Winters ist der Aufwand für die Mitarbeiter, aber auch für die Finanzen mal größer und mal geringer.

So zum Beispiel hat der heftige Winter 2009/2010 mit Kosten von fast 282.000 Euro zu Buche geschlagen. Die Winter der letzten Jahre lagen dagegen mit jeweils nicht ganz 100000 Euro leicht unter dem Durchschnitt. Die Einführung eines eingeschränkten Winterdienstes im Jahr 2004 macht sich nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch bezahlt. Dadurch können Kosten und Streusalz eingespart werden. So bewegen sich die Kosten pro Einsatz beim eingeschränkten Winterdienst bis zu 7000 Euro, beim normal gefahrenen Winterdienst für das komplette Stadtgebiet liegen die Kosten bei etwa 9000 Euro.

Auch die technische Ausrüstung der Streuwagen ist heute so ausgereift, dass die exakt notwenige Menge an Streugut ausgebracht werden kann. Dies steigert auch die Effektivität des Winterdienstes. Insgesamt stehen für den Winterdienst heuer wieder rund 22 Arbeitskräfte vom Stadt Unternehmen und vom Hallertauer Maschinenring bereit, die als Fahrer in den neun Fahrzeugen und in den Handtrupps am Winterdienst mitwirken. aut Anton Wimmer vom Stadtbauamt habe die Stadt im Rahmen des Winterdienstes annähernd 140 Kilometer Straßennetz sowie Geh- und Radwege, Fußgängerüberwege, Bushaltestellen und viele neuralgische Punkte zu betreuen. „Die Mitarbeiter haben da keinen leichten Job vor sich“, so Wimmer. Zum Teil beginnen stellvertretender Polier Stefan Kaindl und Hans Neumeier bereits um drei Uhr früh mit dem Straßenkontrolldienst und der Alarmierung des Personals, was natürlich auch an Wochenenden und an den Feiertagen gemacht werden muss.

In Wintern mit viel Niederschlag kommt es schon vor, dass die Mitarbeiter bis zu 60 Einsätze fahren. Bürgermeister Josef Reiser betont gegenüber dem FORUM, dass die Arbeit des SUM-Bauhofpersonals nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Zum einen sei sie nicht ungefährlich und meist zu Zeiten auszuführen, wo andere sich im warmen Bett noch einmal umdrehen können und zum anderen müssten sich die Fahrzeugführer des Öfteren dumm ansprechen lassen, warum sie nicht früher zum Räumen kommen. Reiser appelliert an die Mitbürger, die Straßen und Wege für die Räum- und Streufahrzeuge freizuhalten, denn nur so sei ein zügiger und problemloser Winterdienst möglich. Darüber hinaus erinnert er auch alle Grundstückbesitzer an ihre Räum- und Streupflichten.

Quelle: freising-online

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