Winterdienst Mainburg

SUM: Für Schnee und Eis bestens vorbereitet

STreufahrzeug fährt durch winterliche STraßen
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Noch ist kein Schnee in Sicht. Aber wenn die weiße Pracht erstmal da ist, gilt, was Bürgermeister Helmut Fichtner sich von der Bevölkerung wünscht: „Bitte halten Sie die Straßen und Wege für die Räum- und Streufahrzeuge frei“.

Noch hat das Team des Stadt Unternehmens Mainburg (SUM) nicht ausrücken müssen, aber längst stehen die Mannen um den Betriebsleiter Konrad Ostermeier für den Winterdienst der kommenden Monate parat.

Das Salzlager ist gefüllt und auch Fahrzeuge und Beschäftigte sind vorbereitet. Je nach unterschiedlicher Stärke des Winters ist der Aufwand für die SUM-Mitarbeiter, aber auch für die Finanzen mal größer und mal geringer.

So zum Beispiel hat der heftige Winter 2009/2010 mit Kosten von fast 282.000 Euro zu Buche geschlagen. Die Winter der vergangenen Jahre lagen dagegen mit jeweils nicht ganz 150.000 Euro leicht unter dem Durchschnitt.

Weniger Kosten bei eingeschränktem Winterdienst

Die Einführung eines eingeschränkten Winterdienstes im Jahr 2004 macht sich nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch bezahlt. Dadurch können Kosten und Streusalz eingespart werden. So bewegen sich die Kosten pro Einsatz beim eingeschränkten Winterdienst bis zu 7.500 Euro, beim normal gefahrenen Winterdienst für das komplette Stadtgebiet liegen die Kosten bei etwa 11000 Euro. Auch die technische Ausrüstung der Streuwagen ist heute so ausgereift, dass die exakt notwendige Menge an Streugut ausgebracht werden kann. Dies steigert auch die Effektivität des Winterdienstes. 

Insgesamt stehen für den Winterdienst heuer wieder 16 Arbeitskräfte vom Stadt Unternehmen und 6 Personen vom Hallertauer Maschinenring bereit, die in zwei Schichten als Fahrer in den neun Fahrzeugen bzw. in den Handtrupps am Winterdienst mitwirken. Laut Anton Wimmer vom Stadtbauamt habe die Stadt im Rahmen des Winterdienstes annähernd 145 Kilometer Straßennetz sowie Geh- und Radwege, Fußgängerüberwege, Bushaltestellen und viele neuralgische Punkte zu betreuen. „Die Mitarbeiter haben da keinen leichten Job vor sich“, so Wimmer.

Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden

Zum Teil beginnen stellvertretender Polier Stefan Kaindl und Hans Neumeier bereits um drei Uhr früh mit dem Straßenkontrolldienst und der Alarmierung des Personals, was natürlich auch an Wochenenden und an den Feiertagen gemacht werden muss. In Wintern mit viel Niederschlag kommt es schon vor, dass die Mitarbeiter bis zu 60 Einsätze fahren. Erster Bürgermeister Helmut Fichtner betont gegenüber dem FORUM, dass die Arbeit des SUM-Bauhofpersonals nicht hoch genug eingeschätzt werden könne.

Fichtner erinnert an Räum- und Streupflicht

Zum einen sei sie nicht ungefährlich und meist zu Zeiten auszuführen, wo andere sich im warmen Bett noch einmal umdrehen können und zum anderen müssten sich die Fahrzeugführer des Öfteren dumm ansprechen lassen, warum sie nicht früher zum Räumen kommen.

Fichtner appelliert an die Mitbürger, die Straßen und Wege für die Räum- und Streufahrzeuge freizuhalten, denn nur so sei ein zügiger und problemloser Winterdienst möglich. Darüber hinaus erinnert er auch alle Grundstückbesitzer an ihre Räum- und Streupflichten.

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