Beitragserhöhung für städtische Einrichtungen

Kinderbetreuungsgebühren im Dachauer Stadtgebiet werden um 50 Euro erhöht

Kindergarten
+
Die Kinderbetreuung in städtischen Einrichtungen wird ab Februar 2021 um 50 Euro pro Monat erhöht.

Die Kinderbetreuungsgebühren im Dachauer Stadtgebiet werden ab kommenden Februar um 50 Euro erhöht. 

Das beschloss der Stadtrat im letzten Familien- und Sozialausschusses, auch wenn einige Politiker und Eltern das zu diesen Zeiten als ungeeigneten Zeitpunkt empfanden: „Die Eltern können die Erhöhungen verstehen, aber signalisieren uns in den Briefen der Elternbeiräte, dass der Zeitpunkt nun, während Corona, mehr als unpassend ist“, fasste Gertrud Schmidt-Podolsky (CSU) die Meinungen zusammen. Stadtkämmerer, Thomas Ernst, verteidigte die Empfehlung der Stadtverwaltung: „Auch die freien Träger werden bei den Preisen anziehen müssen und orientieren sich dabei an den Kosten der städtischen Kindertagesstätten“.

Um die immer größer werdenden Verluste ausgleichen zu können, beschlossen die Stadträte, auf Vorschlag von Oberbürgermeister Florian Hartmann, die Beitragsgebühr für städtische Kindergärten um 50 Euro im Monat zu erhöhen, für städtische Horte um 25 Euro.

Die beschlossenen Tarife sollen zwei Jahre gelten

Die beschlossenen neuen Tarife sollen nun zwei Jahre gelten. Neben den Gebühren für die Kindertagesstätten im Stadtgebiet stimmten die Stadträte auch ab, welche Träger sie für die neue Kindertagesstätte im Amperweg anfragen möchten. Diese geht im nächsten Betreuungsjahr 2021/2022 in Betrieb und umfasst drei Gruppen, eine für Kinder im Krippenalter sowie zwei für Kinder im Kindergartenalter. Eigentümer und Vermieter ist die Stadt. Die städtische Verwaltung schlug vor, höchsten fünf Bewerber anzuschreiben.

Die Wahl traf letztendlich sechs Einrichtungen, gemischt aus frei-gemeinnützigen Trägern, AWO Kreisverband Dachau, Caritas Dachau, Kirchenbund Heiliges Kreuz und Sankt Peter, Franziskuswerk Schönbrunn, Diakonie und Johanniter Regionalverband Oberbayern sowie einer privaten Institution, Denk mit!.

Der SPD-Fraktion sei es dabei wichtig, dass die Träger überkonfessionell und tarifgebunden ist. Das betonte Stadträtin Anke Drexler. Nun wird die Verwaltung der Stadt alle Einrichtungen anschreiben und Angebote vergleichen. Langfristig will die Stadt außerdem ein neues, am Einkommen der Eltern orientiertes Gebührenmodell einführen.

Auch interessant:

Meistgelesen

Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
15-km-Regel tritt im Landkreis Ebersberg in Kraft
15-km-Regel tritt im Landkreis Ebersberg in Kraft
Coroan-Impfung: Kleinere Nadeln und digitalisierte Informationen
Coroan-Impfung: Kleinere Nadeln und digitalisierte Informationen
Ein heißes & mörderisches Vergnügen in der Therme Erding
Ein heißes & mörderisches Vergnügen in der Therme Erding

Kommentare