Spende an die Dachauer Tafel

Dachauer Tafel-Leiterin freut sich über die großzügige Spende der Edeka-Stiftung

Edda Drittenpreis mit den von der Edeka-Stiftung  gespendeten Waren
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Edda Drittenpreis freute sich sichtlich über die Spende der Edeka-Stiftung

„Ich dachte, mich trifft der Schlag“, meinte Edda Drittenpreis, die Leiterin der Dachauer Tafel des BRK (rechts), als sie vor den rund vierzig hochgestapelten Paletten im Lager des neuen Petershausener Edeka-Markts stand.

Ihr Kommentar war nicht ganz ernst gemeint, Edda Drittenpreis freute sich sichtlich über die Spende der Edeka-Stiftung. Doch dass die Gabe so groß ausfallen würde, hatte Drittenpreis nicht erwartet. „Edeka-Geschäftsführer Lothar Odenbach (links) hatte mich zwar vorab angerufen“, berichtete die Tafel-Chefin, „wir haben dabei nur über die Waren gesprochen, die wir benötigen.“ Aber offensichtlich nicht über die Menge. Die Edeka-Stiftung hat 1500 Warenpakete geschnürt, im Wert von mehr als 30.000 Euro. Allerdings keine abgelaufenen Lebensmittel, wie sonst oft bei Spenden an die Tafel üblich, sondern haltbare Produkte wie Pasta, Gewürzgurken, Sauerkirschen, Blütenhonig oder auch Hygieneartikel vom Duschgel bis zur Zahnpasta. So wie es sich die Dachauer Tafelleiterin gewünscht hatte.

Um die Grundversorgung bedürftiger Menschen abzusichern

„Die Edeka Südbayern-Stiftung verteilt zum Start der Adventszeit heuer insgesamt 25 Tonnen Waren im Wert von 80.000 Euro an südbayerischeTafelorganisationen“, erzählte Odenbach. Die Eröffnung des neuen Petershausener Edeka-Markts habe man zum Anlass genommen, der Dachauer Tafel eine Spende zukommen zu lassen, so der Edeka-Geschäftsführer. „In diesem von Corona geprägten Jahr wollen wir die Grundversorgung bedürftiger Menschen auf diese Weise zusätzlich absichern“, so Odenbach weiter. Damit nicht genug. Lothar Odenthal überreichte Edda Drittenpreis zudem einen 5000-Euro-Scheck. „Wir benötigen dringend ein neues Fahrzeug“, erläuterte die Tafelleiterin, „unser alter Ford Transit ist in die Jahre gekommen.“ Die Dachauer Tafel setzt den Wagen ein, um gespendete Lebensmittel von den Spendern abzuholen und in die Brunngartenstraße transportieren zu können. „Unser Transit ist zuletzt mehrmals im Straßenverkehr liegengeblieben“, konstatierte Drittenpreis.

Die Transportproblematik war nicht die einzige Frage, die Edda Drittenpreis beschäftigte. Die andere lautete: „Wo bringen wir die ganzen Waren unter? Dafür haben wir ja gar keinen Platz.“

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