Beschäftigten im MAN-Werk Ludwigsfeld

 MAN-Stammsitz in Karlsfeld will 3.000 Stellen abbauen

MAN Werk in Karlsfeld
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Bisher gibt es keine Neuigkeiten, wie es beim MAN Werk in Karlsfeld weiter geht.

Für die Beschäftigten im MAN-Werk Ludwigsfeld gab es vor den Weihnachtstagen keine Klarheit, wie es in Bezug auf den geplanten Stellenabbau weitergeht. 

Jedoch seien die Verhandlungen zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat wieder aufgenommen worden. Es werde auch zwischen den Jahren weiterverhandelt, teilte ein MAN-Sprecher mit. Ziel sei es, zu Beginn des neuen Jahres zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Darüber seien auch die Mitarbeiter in einer gemeinsamen Weihnachtsbotschaft von Vorstand und Betriebsrat informiert worden, kündigte der Sprecher mit. Zu den in den letzten Wochen genannten Gerüchten, dass betriebsbedingte Kündigungen vom Tisch seien, wollte sich der Sprecher auch auf Nachfrage nicht äußern. Der MAN-Vorstand hatte angekündigt, 3.000 von rund 9.000 Stellen am MAN-Stammwerk in München abbauen zu wollen. Die aktuellen Finanzzahlen des Unternehmens erhöhen den Druck zu Kosteneinsparungen. So erzielte die für das LKW- und Busgeschäft zuständige Einheit MAN Truck & Bus in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 einen Absatz von 53.500 Fahrzeugen, im Vorjahreszeitraum waren es noch 76.500 Fahrzeuge, die verkauft wurden. Das entspricht einem Minus von 30 Prozent (%). Der Umsatz sank um 18% auf 6,6 (Vorjahr 8,0) Milliarden Euro. Dies hat einen operativen Verlust von 414 Millionen Euro zur Folge. Das Schwesterunternehmen Scania erzielte im gleichen Zeitraum einen Gewinn von 419 Millionen Euro.

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