Besuche des Dankes im Landkreis Dachau

Weihnachtliches Dankeschön wurde verschoben

Dachaus Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath im BRK Markt-Indersdorf
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Seit zwölf Jahren besucht Dachaus Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath Pflegepersonal im Landkreis, um ihnen für ihre Arbeit zu danken.

Bernhard Seidenath, Katrin Staffler und Stefan Löwl konnten den Helden des Tages im Landkreis bisher nicht huldigen.

Bernhard Seidenath, Dachaus Landtagsabgeordneter, besucht seit zwölf Jahren alljährlich an Heiligabend Institutionen, die rund um die Uhr für andere da sind, um ihnen im Namen der Gemeinschaft Dankeschön zu sagen. Der Kreis der Mandatsträger, die sich anschlossen, ist dabei im Lauf der Jahre gewachsen. Doch in diesem Jahr mussten die Besuche Corona-bedingt ausfallen. „Und das, obwohl das Dankeschön für den Dienst für die Gemeinschaft heuer erst recht so wichtig wäre“, betonten Seidenath, die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler und Landrat Stefan Löwl. In den aktuellen Corona-Zeiten seien Kontaktbeschränkungen zum Schutz aller von höchster Bedeutung.

Aus Respekt und Rücksichtnahme verzichteten die Mandatsträger deshalb erstmals auf einen persönlichen Besuch. „Es war uns immer und ist uns weiterhin sehr wichtig, für den so wichtigen Dienst für die Gemeinschaft die angemessene Wertschätzung auszudrücken“, erklärten Seidenath, Staffler und Löwl und fügten hinzu: „Es ist deshalb eine sehr schöne Tradition, dem Pflegepersonal in Heimen und Krankenhäusern in Dachau und Markt Indersdorf, den Beamten der Polizei, den Mitarbeitern im öffentlichen Personennahverkehr und in den Rettungswachen am Heiligabend einen Besuch abzustatten und einfach Danke zu sagen, dass sie da sind. Mit ihrem Einsatz, den sie Tag und Nacht, werktags wie sonn- oder feiertags, 365 Tage im Jahre erbringen, tragen sie erheblich zum sozialen Miteinander und zur Sicherheit in unserem Landkreis bei.“ Dieses „Vergelt´s Gott“ überbringen Seidenath, Staffler und Löwl im Namen aller 155.000 Bürger des Landkreises Dachau all jenen, die auch am Heiligabend nicht bei ihren Familien sein können. Anstatt der weihnachtlichen Präsente, die sie bei den Besuchen verteilt hätten, spenden die Mandatsträger heuer einen zusätzlichen Betrag. Seidenath hatte zudem diejenigen, die er an Heiligabend besucht hätte, in seiner letzten Rede im Landtag in diesem Jahr – in der Sondersitzung am 15. Dezember – namentlich erwähnt. „Dies sollte ein kleiner Ausgleich sein – und die Wertschätzung bayernweit und vor großem Publikum ausdrücken“, betonte der Abgeordnete.

Zusammen mit Staffler und Löwl machte er klar: „Unser weihnachtliches Dankeschön kommt heuer leider nicht persönlich. Wir werden die Besuche aber nachholen, sobald es wieder geht. Und wünschen allen auf diesem Weg frohe Festtage.“

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