Coronavirus

38 Fälle von Corona im Landkreis Ebersberg

Die Grafik zeigt die Fälle von Covid-19 in den jeweiligen Gemeinden aus dem Landkreis Ebersberg
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Die Grafik zeigt die Fälle von Covid-19 in den jeweiligen Gemeinden

Der Wert bleibt im Landkreis Ebersberg weiter unter der Signalmarke von 35.

Zurzeit gibt es 38 Fälle von Corona im Landkreis Ebersberg. Bisher sind im Landkreis insgesamt 725 Infektionen aufgetreten. 682 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. 519 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannten 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 24.32. Der Wert bleibt im Landkreis Ebersberg weiter unter der Signalmarke von 35. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Im Moment ist die Anzahl der Landkreisbürger besonders groß, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne bleiben müssen, obwohl die Zahl der aktuelle Infizierten im Vergleich nicht besonders hoch ist. Der Grund dafür ist, dass die Zahl der Kontaktpersonen pro nachgewiesenem Infektionsfall deutlich höher ist als in den vergangenen Wochen und Monaten. Das wiederum hat verschiedene Ursachen: So sind beispielsweise die Kontaktbeschränkungen im Vergleich zur Phase des „Lock-down“ nur noch moderat. Und in Schulen und Kindertagesstätten müssen jeweils größere Gruppen in Quarantäne, wenn bei einer Person eine Infizierung entdeckt wurde.

Viele Verdachtsfälle und Kontaktpersonen 1 bedeutet einen Anstieg der Abstriche auch im Diagnostikzentrum in Ebersberg und einen enormen Arbeitsaufwand bei den sogenannten Contact Tracing Teams (CTT) des Gesundheitsamtes, die die vielfältigen Kontakte nachverfolgen müssen, damit mögliche Infektionsketten rechtzeitig erkannt und unterbrochen werden können. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Senioren- und Behinderteneinrichtungen können regelmäßig und kostenlos testen lassen, ob sie sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Dieses Angebot gilt auch für die Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste im Landkreis. Im Krisenstab wurde heute noch einmal darauf hingewiesen und die Empfehlung ausgesprochen, diese Möglichkeit doch wahrzunehmen um die Patienten und Kunden zu schützen.  (Stand: Montag, 21. September 2020; Quelle: Landratsamt Ebersberg)

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