Individuelle Kunstwerke

Förderverein der Kinder in Ottenhofen veranstaltet Adventskranzbinden

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Stolz konnte jedes Kind auf seinen selbstgebastelten Adventskranz sein. Mit viel Begeisterung, Geduld und Kreativität waren die Kinder zu Werke gegangen.

Bereits zum zweiten Mal lud der Förderverein der Kinder in Ottenhofen zum Adventskranzbinden ein. 37 Kinder folgten der Einladung und kreierten wunderschöne Kunstwerke.

Ottenhofen – Zum zweiten Mal schon hatte der Förderverein der Kinder in Ottenhofen zum Adventskranzbinden eingeladen. Und es kamen sogar noch mehr Kinder als im Vorjahr. 37 Mädels und Buben banden, steckten und klebten mit großer Begeisterung ihre eigenen Adventskränze.

Und wurde es schwieriger, halfen die großen den kleineren nur zu gerne mit der Heißklebepistole.


„Wenn die Kinder den Duft der Zweige riechen und die bunte Dekoration sehen, kann man die Begeisterung richtig wachsen sehen“, freut sich Mirjam Brelewski vom Verein. Hatte man letztes Jahr noch zwei Gruppen, wurde die Aktion diesmal in drei Gruppen von 10 Uhr morgens bis nachmittags um halb vier durchgeführt. Aber die Organisatoren freuen sich über soviel Zuspruch. "Die wenigsten Eltern haben die Zeit sich mit den Kindern hinzusetzen und so einen Kranz selbst zu binden und zu schmücken", erklärt Simone Scheyerer, die als Organisatorin mit dabei war. "Außerdem braucht man ja auch einiges an Material." 

Am Anfang gab es erstmal einen Rohling, Zweige und eine Rolle Draht - denn hier wird alles selbstgemacht.


So schlägt der Verein zwei Fliegen mit einer Klappe: Ein selbstgebastelter Adventskranz ist schließlich etwas ganz besonderes und die Eltern freuen sich zusätzlich über zwei Stunden freie Zeit in der so vollgepackten Vorweihnachtszeit.

Woher kommt der Adventskranz?

Aber hier gibt es nicht nur eine Bastelstunde, auch das Hintergrundwissen zu diesem Brauch wird vermittelt. Als Religionspädagogin hat Simone Scheyerer das Wissen parat und gibt es gerne weiter. "Johann Wichern, der in Hamburg ein Armenhaus für Kinder gründete, erfand den Kranz, um den Kindern das Warten auf Weihnachten zu verkürzen", erzählt sie. "1839 hatte er 24 Kerzen auf ein altes Wagenrad gesteckt - vier große für die Sonntage und 20 kleine. Jeden Tag wurde dann eine angezündet." Übriggeblieben sind die vier großen, und die hatte am Schluss inklusive buntem Schmuck jedes Kind auf seinem Kunstwerk. Dann kann der erste Advent ja kommen!

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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