70 Jahre VdK in Anzing

Ortsverband blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück

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Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft: (hinten v.l.): Achim Werner, Franz Finauer, Karl-Heinz Imelauer (25 Jahre), Erich Wolfram (20), Herbert Hartl (10), Roswitha Siller (10), Hans Feicht (25), Margarete Feicht (25), Annegret Buberl (20), Franz Lentfellner (20), Fritz Bachmayer (20). (vorne v.l.): Bärbel Narnhammer, Walter Kopp (20), Rosa Kopp (20), Helga Dönhuber (30), Lisa Öttl (20).

Der VdK-Verband Anzing freut sich auch im vergangenen Jahr wieder um 20 Mitglieder. Seit 70 Jahren ist der Ortsverband in Anzing aktiv.

Anzing - Ursprünglich 1946 als Verband der Kriegsgeschädigten ins Leben gerufen, bleibt der VdK bis heute sozialpolitisch ein wichtiger Faktor in der gesamten Bundesrepublik. „Ein starker, unbequemer, aber unverzichtbarer Partner der Politik“, wie es Anzings Bürgermeister Franz Finauer bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes im Forsthof treffend formulierte. 

Gründung mit 19 Personen

19 Personen waren anwesend, als der VdK Anzing am 19. Januar 1949 im Gasthaus Neuwirt gegründet wurde. Nach 70 Jahren zählt der Ortsverband mittlerweile 206 Mitglieder – Tendenz steigend. Allein 2018 konnte man 20 Neuaufnahmen verzeichnen. „Der Verband wächst und wächst“, freute sich Achim Werner über den bundesweiten Mitgliederzuwachs. Einen Grund dafür sieht der stellvertretende Landesvorsitzende in den „ausgezeichnet arbeitenden Ehrenamtlichen in den Ortsverbänden“, aber auch in den Werten, die der VdK vertritt. „Nie war der VdK so wichtig wie heute“, merkte Rathauschef Finauer an, der Verband fördere seit 70 Jahren aktiv das menschliche Miteinander in der Gemeinde und habe mit seinem ehrenamtlichen Engagement gleichzeitig entscheidend zum sozialen Profil Anzings beigetragen. Mit Infoständen, dem Sammeln von Spenden, sozialrechtlichem Beistand und weiteren Unterstützungsmaßnahmen setzt sich der VdK Jahr für Jahr Benachteiligte ein. Doch auch wenn der Ortsverband kontinuierlich wächst, die Vorsitzende Bärbel Narnhammer würde sich insbesondere bei den Ausflugsangeboten eine größere Teilnehmerzahl wünschen: „Es könnten ein wenig mehr sein, die mitfahren“, erklärte sie, um sich anzumelden, müsse man schließlich kein Mitglied sein. Die Fahrten werden im Anzinger Gemeindeblatt, der Presse und den Bekanntmachungstafeln angekündigt. Der nächste Tagestrip ist für den 27. Juni vorgesehen. Dann soll es mit dem Bus ins Alpenvorland gehen, das genaue Ziel wird noch bekannt gegeben. Zum Abschluss warnte Narnhammer die anwesenden Mitglieder vor vermeintlichen Versicherungsvertretern, die angeben, im Auftrag des VdK unterwegs zu sein. „Wir distanzieren uns von dem Vorgehen“, stellte die Ortsvorsitzende, die auf das zum Teil aufdringliche Verhalten der Betrüger hinwies, klar, „der VdK bietet seit vielen Jahren keine Versicherungen mehr an.“ (jn)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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