Fertigstellung

Bahnunterführung in Poing wird Ende April fertig

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Nach der Fertigstellung der Eisenbahnunterführung sind dort Fußgänger und Radfahrer unter sich.

Das Projekt ist für Noch-Bürgermeister Albert Hingerl ein Signal an die Gemeinde und stellt eine „Verbindung zwischen den Poinger Ortsteilen Süd und Nord dar“.

Poing - Endlich ist es soweit – die neue Eisenbahnunterführung soll nach Aussage von Bürgermeister Albert Hingerl noch Ende April 2020 freigegeben werden. Das Projekt ist für ihn ein Signal an die Gemeinde und stellt eine „Verbindung zwischen den Poinger Ortsteilen Süd und Nord dar“. 

Leider kann diese – trotz der großen Fläche – nicht von Autos benutzt werden und soll nur Fußgängern und Radfahrern vorbehalten bleiben. Wegen seiner aktuellen Bedeutung lohnt sich ein Blick auf die Historie des Bauwerks. 

Auf die erste Ausschreibung hatte Ende 2017 keine einzige Firma ein Angebot abgegeben. Deshalb musste der Auftrag erneut ausgeschrieben und die ursprüngliche Bauzeit von elf auf 18 Monate verlängert werden. Bis zum Abgabeschluss am 12. März 2018 hatten drei Firmen ihre Angebote abgegeben. In der nichtöffentlichen Gemeinderat-Sitzung am 12. April 2018 wurde einstimmig die Auftragserteilung beschlossen. 

Die Kosten beliefen sich – inklusive Bauüberwachung – auf zirka acht Millionen Euro. Die lagen um zwei Millionen Euro über dem der Verwaltung und von ihr beauftragten Planungsbüros. Das wollte Anfang Mai mit den Baumaßnahmen beginnen und Ende 2019 mit dem Bau fertig sein. 

Einen weiteren Rückschlag gab es in der Anfangsphase: Der Bau von barrierefreien Zugängen von der neuen Unterführung zu den Bahnsteigen musste die ROB und DB Station & Service wegen der fehlende Angebote und der „erhitzten“ Preise auf den Spezialbausektor verschieben - ebenso den Umbau der Bahnsteige. 

Dessen ungeachtet begannen die Bauarbeiten am 22. Mai 2018 und am 11. Juni 2018 fand mit prominenter Besetzung – u. a. mit Landrat Robert Niedergesäß – der Spatenstich statt. Dass es Ende April wieder was zu feiern gibt, kann man in dieser kritischen Lage wohl ausschließen - fu

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