Bankerl für Poing

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Das Warten auf den Bus wird durch Sitzgelegenheiten deutlich gemütlicher

Viele Haltestellen wurden bewertet, um Sitzgelegenheiten aufzustellen

Poing – In der Gemeinderatssitzung vergangenen Jahres wurde der Antrag der Gemeinderatsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD Bürgerliste zur Aufstellung von Bänken an Haltestellen des ÖPNV behandelt. Das Gremium stimmte dem Antrag dahingehend zu, dass vorab mögliche Standorte durch die Verwaltung geprüft werden. Ein entsprechendes Konzept nebst Kostenschätzung soll dem Gemeinderat vorgelegt werden.

Durch die Gemeindeverwaltung wurden alle im Verkehrslinienplan aufgeführten Bushaltestellen besichtigt. Durch das Aufstellen von Bänken an den Bushaltestellen sollen keine neuen Gefahrenstellen geschaffen werden. Der Fuß- und Radwegverkehr auf davor- oder dahinterliegenden Verkehrsflächen darf nicht beeinträchtigt werden.

Viele Haltestellen wurden besichtigt und bewertet. Eine Bank wäre möglich: Blumenstraße; Asternweg; Claudiusstraße; Böhmerwaldstraße; Böhmerwaldstraße; Mitterfeldring; Mitterfeldring; Schulzentrum und in der Schwabenerstraße.

Es wurden nur Standorte vorgeschlagen, an denen die Bank auf gemeindlichem Grund aufgestellt werden kann. Sollten Anlieger einer Bushaltestelle bereit sein, eine geeignete Fläche auf ihrem Grundstück zum Aufstellen einer Bank zur Verfügung stellen, können die sich gerne bei der Gemeinde melden.

Für eine Bank mit Rücken- und Armlehne und einem Abfalleimer fallen Kosten in Höhe von 2.600 Euro an. Weitere Kosten entstehen für das Aufstellen der Bank und notwendiger Pflasterarbeiten. Die Kostenschätzung liegt deshalb bei durchschnittlich etwa 5.500 Euro pro Bushaltestelle.

Für die Maßnahme sind keine Haushaltsmittel eingestellt. Kosten bis zu 40.000 Euro können über nicht verbrauchte Haushaltsmittel finanziert werden (zum Beispiel Einsparung bei Winterdienst). Der Bau- und Umweltausschuss stimmt dem Konzept der Verwaltung zu. Soweit wie möglich sollen auch Bushäuschen an den drei vorgeschlagenen Stellen errichtet werden. Die Umsetzung soll nach Möglichkeit in diesem Jahr, spätestens 2021 erfolgen.

fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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