Kirchen

Beide Kirchen dankten Ehrenamtlichen

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In der Evangelischen Philippuskirche standen die Damen der „Dienstagsrunde“ im Fokus der Ehrung.Fo

Ökumenischer Neujahrsempfang hat Tradition

Markt Schwaben – Seit langem starten die Katholiken und evangelischen Christen zusammen zuerst mit einem Gottesdienst und danach mit einem Neujahrsempfang in das neue Jahr. Immer wird dabei das Miteinander hervorgehoben, und jedes Jahr werden dabei ehrenamtliche Aktive für ihr selbstloses Wirken zum Wohle aller in den Mittelpunkt gestellt. Aber es bleibt auch Zeit für Gespräche und Meinungsaustausch.
Weil die katholische Kirche Sankt Margaret bekanntlich derzeit Baustelle ist, trafen sich die Gläubigen zum gemeinsamen Gottesdienst in der so genannten „Florianskirche“, dem früheren Feuerwehrgerätehaus zum Gebet und Gottesdienst. Nach dem Segen stand der eigentliche Neujahrsempfang im katholischen Pfarrsaal im Mittelpunkt. Jährlich im Wechsel, war es diesmal an Michaele Klemens (Vertrauensfrau der Evangelischen), die Gäste zu begrüßen.
„Ein bewegtes Jahr mit Höhen und Tiefen ist für uns alle zu Ende gegangen, meinte sie mit Bezug auf sichtbare bauliche Veränderungen. Die Evangelischen Christen bauen ein neues Gemeindehaus und die Katholiken sind mitten in der Kirchenrenovierung angekommen. „Nicht nur deshalb war es auch ein segensreiches Jahr für uns alle“, betonte Klemens, „wir hoffen alle auf ein segensreiches Miteinander und gute Gedanken verbunden mit einem insgesamt friedlichen Jahr 2016“.
Mit der modernen Kommunikationstechnik befasste sich in der Festansprache Susanne Jantschik. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates machte sich über Fitnessbändchen lustig, die dem Träger sagen, wann sie sich wieder zu bewegen haben. Es sei gut, Vorsätze bezüglich der eigenen Fitness für 2016 zu haben. „Aber sind wir Menschen nicht mehr fähig selber zu denken?“ fragte sie, „selber zu entscheiden und zu handeln?“ Schon heute freuen sich Krankenkassen über diesbezügliche Bewertungen der Gesundheit.
Sie möchte die neue Technik niemandem madig machen, betonte Jantschik. „Aber versuchen Sie doch einmal eine Jesus-App“, fügte die PGR-Vorsitzende hinzu, „die ist kostenlos, macht froh und ermutigt, sein Gehirn zum Denken zu gebrauchen!“
Das mache Jesus schon seit 2000 Jahren, er helfe uns Meschen in allen Sorgen und Nöten. Auf die Ereignisse in der Welt aber auch die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Flüchtlingen ging Bürgermeister Georg Hohmann in seinem Grußwort ein.
Musikalisch eingestimmt von den „Fleurtisten“ fanden als Höhepunkt des Abends Ehrungen statt. Pfarrer Herbert Walter (katholisch) übergab Urkunden und Blumen, sowie jeweils einen Taler der Heiligen Margaret an Jeanette Heinz, Silvia Wagner, Kerstin Schaffner, Agnes Adlberger, Hilde Deutinger, Gudrun Petering, Brigitte Schwanenberg, Petra Müller, Doro Quadt, Helga Hollerith und Dagmar Klocke von der Kleiderbörse. Gerade in der jetzigen Zeit mit den Asylbewerbern sei diese Einrichtung wichtiger denn je.
Pfarrer Karl-Heinz Fuchs (evangelisch) ehrte seinerseits die Damen von der Dienstagsrunde, ein ökumenisch offener Kreis seit seiner Gründung vor mehr als 30 Jahren. Es gab Urkunden und symbolische „blaue Kreuze“ der Philippuskirche und Blumen für Anke Hönig, Monika Kalcalek, Margit Kukla, Christa Liedl, Inge Schedl, Maria Kraft, Hanne Knäble und Ina Fuchs-Rücker. wal

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