Für die Seniorenarbeit

Poinger Benefizkonzert bringt 1700 Euro

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Erstmals dabei: Der Chor der Kroatischen Gemeinde Poing.

Das Benefizkonzert in der voll besetzten Poinger Kirche St. Michael, das zugunsten der Seniorenarbeit in Poing organisiert wurde, brachte einen Erlös von über 1700 Euro. Die werden aufgeteilt.

Poing - Pfarrer Christoph Klingan sprach in seiner Begrüßung von einer „beliebten Tradition“, als er in der nahezu voll besetzten Kirche Sankt Michael Poing das Benefizkonzert eröffnete. Günter Scherzl, der Albert Hingerl als Schirmherr vertrat, bat die Zuhörer später um Großzügigkeit. „Öffnet eure Herzen und dann euer Portemonnaie!“ sagte er unter großem Beifall. Den gab es während der rund 90 Minuten Programm immer wieder, denn eine so enorme Vielfalt an gesanglichen und musikalischen Darbietungen ist in Poing nur selten zu hören.

Gesungen und gespielt haben sieben Gruppen, mit den erzielten 1721,85 Euro wird je zur Hälfte in der Gemeinde die Seniorenarbeit der Arbeiterwohlfahrt und vom Förderverein Seniorenzentrum unterstützt. Eröffnet wurde das Konzert von Accordeonissimo mit „Trepak“ aus der Nussknacker-Orchestersuite, es folgte der junge Chor der Kroatischen Gemeinde mit zwei Kompositionen. Die stimmenstarke Gruppe ist erst seit einem Jahr aktiv und wird von Anamarija Rajkovic geleitet. Nachdem Accordeonissimo mit „Palladio“ (Karl Jenkins) und „Amen“ (Pavel Stanek) präsentiert hatte, war der gut 20 Männer umfassende Chor der FFW Poing mit Gerhard Fischer als Dirigent an der Reihe. Neben dem bekannten Florianlied gab es weitere zwei Kompositionen alpenländischer Lieder zu hören. Hier war das Grußwort der Politik angehängt, außerdem berichtete ein Vertreter des Vereins Empor von der Verwendung der Spendengelder aus dem Konzert 2018 beim Aufbau von Afghanistan. Vorwiegend geht es um Hilfe für Kriegsopfer in Form von Krücken und Prothesen nach Minenexplosionen. Volksmusik war im Anschluss auch vom „Poinger Dreigesang“ zu hören, ehe ein Flötenensemble aus fünf jungen Aktiven der Musikkapelle Poing einen fast zehn Minuten dauernden Leckerbissen vortrug. Von der Pikkoloflöte bis zur Altflöte gab es einen wunderbaren Klang. Der Kirchenchor Sankt Michael mit Martina Kneissl am Taktstock entführte die Besucher zuerst in die Weihnachtszeit zurück, ehe mit „All things brigth an beautiful“ (John Rutter) und „Laudate Dominum“ (Christopher Tambling) der gesangliche Schlusspunkt gesetzt wurde. Claudia Reinhardt (Förderverein Seniorenzent- rum) und Peter Maier (AWO Poing) informierten von ihrer Seniorenarbeit und wie die Spenden des Konzertes eingesetzt werden sollen. Pfarrer Christoph Klingan dankte allen aktiv Mitwirkenden und dem Arbeitskreis Kirchenmusik mit Claudia Zörnweg für die Organisation. Den traditionell fulminanten Schlusspunkt setzte allerdings die Trommelgruppe „Jankara“ mit lautstarken Klängen aus Westafrika. (wal)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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