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Augen auf bei der Berufswahl

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In der Dreifachturnhalle der Anni-Pickert-Schule
In der Dreifachturnhalle der Anni-Pickert-Schule konnten sich 450 SchülerInnen über ihre eventuellen zukünftigen Berufe informieren. © Foto: fu

Bei der Berufsmesse 2022 können sich 450 Schüler bei 42 Ausstellern über ihren Berufswunsch informieren

Poing - Was für ein Auftrieb in der Dreifachturnhalle der Poinger Anni-PickertGrund- und Mittelschule: Dort hatten sich am 20. Oktober 42 Firmen zur Berufsmesse 2022 eingefunden, um für Nachwuchs für ihre Betriebe zu werben.

Der Nachwuchs sind rund 450 SchülerInnen der 8. 9. und 10. Klassen aus der AnniPickert-Mittelschule, DominikBrunner-Realschule und Seerosenschule (alle aus Poing) sowie aus Markt Schwaben die Grafen von Sempt Mittelschule und Lena-Christ Realschule. Als Begrüßungs-Komitee fungierten Eva Guerin (Schulleiterin Anni-Pickert-Schule), Magdalena Föstl (stellvertretende Landrätin) und Reinhard Tonollo (2. Bürgermeister Poing) sowie die Lehrer Maike Hölscher und Bernhard Seibold – verantwortlich für die Logistik der Messe. Bei dem vielfältigen Firmenangebot war es für die SchülerInnen anfangs nicht einfach, den Überblick zu bekommen. Aber im Laufe der Zeit entwickelt sich bei den Ständen reger Gesprächsaustausch. Lagen doch dort viel Infomaterial, Give-aways und natürlich gaben kompetente Firmenvertreter die erforderlichen Auskünfte.

Darunter waren namhafte Adressen wie BMW, Mercedes Benz, KraussMaffei, Deutsche Post DHL, Flughafen München, Genua GmbH, Segmüller, Obi oder die Canon Printing. Auch zahlreiche Betriebe aus dem Landkreis wie Autohaus Frisch, Magna technologies, AVNET EMG, Zahnärzte am schönen Turm, Körber Pharma, Fleckl Maschinenbau oder UNISON Friseure. Ebenso vertreten waren auch Organisationen wie AOK, Agentur für Arbeit, Barmer GEK oder die Bundespolizei-Akademie. Auch die Gemeinden Poing und Markt Schwaben sowie das Landratsamt Ebersberg und die Kreisklinik warben mit aktuellen Ausbildungsplätzen. Dabei mussten meistens die Aussteller auf die SchülerInnen zugehen. „Die machen nicht den Anfang“ sagte Magdalena von Genua GmbH, Kirchheim. Doch Elias ging in die Offensive. Er sucht einen Praktikumsplatz als Fachinformatiker während der Osterferien und gab schon mal seine Bewerbung ab. „Wir bilden maximal sechs Azubis im Jahr aus und übernehmen dann rund 80 Prozent“.

Auch Kugler Feinkost, Parsdorf, war mit der Interesse der SchülerInnen mehr als zufrieden. Dort können 13 Azubis pro Jahr unter sechs verschiedenen Ausbildungsberufen wählen und „werden alle übernommen“. Diese Aussage machte auch Sieglinde Frisch vom Autohaus Frisch, Forstinning, für ihre Azubis, denen sechs Berufe zur Verfügung stehen. Gleich daneben sucht der Landkreis Ebersberg eine(n) Verwaltungsfachangestellte(n) und hat an der Wand gleich einen „Arbeitsvertrag“ hängen – mit Arbeitszeit, Vergütung (ab 1.068 Euro/Monat) und einigen Zusatzleistungen. Apropos Geld: Hier variiert bei den Ausstellern der Verdienst für das 1. Lehrjahr zwischen 950 und 1.100 Euro.

Jedoch gibt es nach Auskunft einiger Firmen kaum Fragen nach dem Gehalt – die meisten informieren sich über die Firma, über die Stellen und die Zukunft, die ihnen dort geboten wird. Hoffentlich ist das auch bei den anderen Klassen der Fall, die im Laufe des Vormittags ihre Vorgänger ablösen.

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