Vorabinformation über Berufe

Berufsmesse brachte vielen erste Erfolge

Unter den Gästen waren alle Schulleiter sowie Landrat Robert Niedergesäß und Bürgermeister Georg Hohmann
+
Unter den Gästen waren alle Schulleiter sowie Landrat Robert Niedergesäß und Bürgermeister Georg Hohmann

Schulabgänger auf der Suche nach ihrer Zukunft

Bewerbungen schreiben ohne Ende und dann gar nicht so recht wissen, was genau im künftigen Beruf erwartet wird. Schulabgänger in Markt Schwaben und Poing haben es da deutlich einfacher, denn für sie kommen künftige Chefs mit ihrer Firma ins Haus, ins Schulhaus, um sich vorzustellen und die Bewerbung zu erleichtern. Dies geschah zum wiederholten Male im Rahmen einer Berufsmesse, heuer in der Schulturnhalle der Realschule in Markt Schwaben. Nach Auftaktliedern von Chören der Mittel- und Grundschule Markt Schwaben eröffneten die Schulsozialarbeiterinnen Adriana Simelka (Poing) und Lidija Sturman (Markt Schwaben) im Namen des Organisationsteams und der Jugendhilfe Oberbayern die Messe. Sturman hieß neben Landrat Robert Niedergesäß und den Bürgermeistern Franz Langlechner (Poing) und Georg Hohmann (Markt Schwaben) vor allem die anwesenden Firmenvertreter willkommen. „Es sind heute 40 Unternehmen vertreten, die 60 verschiedene Ausbildungsberufe anbieten können“, erklärte Lidija Sturman, „sie alle kommen aus Markt Schwaben und der näheren Umgebung!“ Die Berufsmesse habe sich für die Schulabgänger Markt Schwabener und Poinger Schulen zu einer erfolgreichen Veranstaltung für Unternehmen und die Schüler entwickelt, betonte die Schulsozialpädagogin. Dies bedeutet eine große Menge an Möglichkeiten, es dürfte für jeden der Schüler etwas dabei sein. Direkte persönliche Gespräche mit Ausbildern, Informationen zu möglichen Praktika, ja sogar direkte Verhandlungen um einen Ausbildungsplatz werden hier geboten. Eine Chance, die jeder optimal nutzen kann. Viele der Unternehmer hatten ihre jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, die selber gerade eine Ausbildung machen und direkt von ihren Erfahrungen berichten konnten. In seinem Grußwort bedauerte Schulleiter Rainer Elfinger, dass heuer die Dreifach-Turnhalle nicht genutzt werden konnte. „Wir sind flexibel und haben volles Verständnis für die Unterbringung der Asylbewerber“, betonte er, „hier geht es doch auch ganz gut. „Ich bin ungern zur Schule gegangen“, räumte Landrat Robert Niedergesäß ein, „aber ich gehe gerne zur Arbeit!“ Hätte er seinerzeit so eine umfangreiche Berufsvorinformation bekommen, wäre er vielleicht gar nicht Politiker geworden. Niedergesäß ermunterte die jungen Leute, diese einmalige Chance mit direktem Kontakt zu den Betrieben zu nutzen. Ähnliche Ratschläge gab es unter anderem vom Markt Schwabener Bürgermeister Georg Hohmann und dem Zweiten Bürgermeister Franz Langlechner aus Poing. Im Laufe des Vormittages kamen nach und nach alle Abschlussklassen der Mittel- und Realschulen von Poing und Markt Schwaben, insgesamt fast 800 Schüler, um sich umfassend zu informieren. Ein großartiger Erfolg für alle Beteiligten.

Auch interessant:

Meistgelesen

Konzertabend mit Ela Marion in der Gemeindebücherei Markt Schwaben
Markt Schwaben
Konzertabend mit Ela Marion in der Gemeindebücherei Markt Schwaben
Konzertabend mit Ela Marion in der Gemeindebücherei Markt Schwaben
Kein neues Bürgerhaus für Poing
Markt Schwaben
Kein neues Bürgerhaus für Poing
Kein neues Bürgerhaus für Poing
In der Kreisklinik zeichnet sich ein Geburtenrekord an
Markt Schwaben
In der Kreisklinik zeichnet sich ein Geburtenrekord an
In der Kreisklinik zeichnet sich ein Geburtenrekord an
Wie sind die Verkehrsprobleme zu lösen?
Markt Schwaben
Wie sind die Verkehrsprobleme zu lösen?
Wie sind die Verkehrsprobleme zu lösen?

Kommentare