Kompromisse sind keine dauerhafte Lösung

Poinger SPD-Gemeinderäte fordern Bürgerhaus und Tiefgarage

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Die Aula in der Anni-Pickert-Schule ist für Veranstaltungen oft zu klein.

Für große Veranstaltungen fehlt in Poing oft die passende Lokalität. Deswegen haben jetzt die SPD-Gemeinderäte einen Antrag für die Fertigstellung des Bürgerhauses mit Tiefgarage gestellt. 

Poing – Immer wieder gibt es Platzprobleme bei größeren Veranstaltungen, die in verschiedenen Räumlichkeiten in Poing stattfinden – z. B. die Aula der Anni-Pickert-Schule. Deshalb hat die Gemeinderatsfraktion der SPD Bürgerliste an die Verwaltung einen Antrag gestellt, Planungen für die Fertigstellung des Bürgerhauses mit Veranstaltungssaal und Tiefgarage aufzunehmen. In dem Schreiben begründen die vier Unterzeichner (Bärbel Kellendorfer-Schmid, Peter Maier. Cornelia Gütlich und Reinhard Tonollo) den Bedarf nach einer angemessenen Veranstaltungsstätte mit der steigenden Einwohnerzahl der Gemeinde. Insbesondere die Besucherzahl beim Neujahrsempfang am 13. Januar gab hier einen deutlichen Hinweis. Die Kapazität der Aula in der Anni-Pickert-Schule war tatsächlich ausgeschöpft. 

Ebenso sind die berechtigten Forderungen von Poinger Vereinen, hier seien nur beispielhaft die Musikkapelle und der Trachtenverein genannt, nach einer Veranstaltungsstätte in der erforderlichen Größe (circa 500 Besucher) mit der entsprechenden Technik anzuführen. Die vorhandenen Möglichkeiten in der Aula der Anni-Pickert-Schule und die im Entstehen befindliche Aula in der neuen Grundschule an der Karl-Sittler-Straße stellen nur Kompromisse dar, da hier die Schulnutzung im Vordergrund steht. 

Für Vereine bedeuten Veranstaltungen in diesen Räumen auch zusätzlichen Aufwand, da Kulissen und Technik zwischen den einzelnen Aufführungen immer wieder zurückgebaut werden müssen. Auch die Ausweitung der kulturellen Angebote scheiterte bisher immer wieder an der fehlenden Kapazität der nur eingeschränkt und faktisch nur an den Wochenenden zur Verfügung stehenden Räume. Des Weiteren können in den neuen Bauabschnitten des Bürgerhauses auch Räume für soziale Projekte (z.B. im Zusammenhang mit der Fortschreibung des Seniorenkonzeptes), die VHS, für ein Heimatmuseum und Proberäume für Poinger Vereine entstehen. Der Bau einer Tiefgarage ist aufgrund der erforderlichen Stellplätze und der Situation in der Ortsmitte unumgänglich. Deshalb möchte die Gemeinderatsfraktion der SPD Bürgerliste, dass die erforderlichen Finanzmittel in den Finanzplanungszeitraum ab 2020 eingestellt werden. (fu)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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