Querungshilfe in der Ortsmitte

Bürgerwerkstatt für die Ortsmitte in Anzing

Kirche in Anzing
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Ortsmitte ist noch viel mehr als Ampel bzw. Zebrastreifen und „die Aufenthaltsqualität lässt sich sicherlich noch steigern“, so Kathrin Alte.

Nur online: die Bürgerwerkstatt findet aufgrund steigender Infektionszahlen nur digital statt

Anzing – Die Gestaltung zum Ortskern beschäftigt die Azinger Bürger schon einige Zeit. Vor drei Jahren gab es schon einmal eine Bürgerwerkstatt – jetzt ist es wieder so weit. „Die Ampel ist geschafft, ich hoffe auch, dass sie kommt“, so Kathrin Alte, Erste Bürgermeisterin von Anzing.

Die eine Querungshilfe, in Höhe Rathausvorplatz wäre also schon fast geschafft, fehlt nur noch eine bei der Raiffeisenbank. Hierzu gibt es verschiedene Ideen, auch die eines Zebrastreifens. Ob sich der allerdings so realisieren lässt, dem will Alte nicht vorgreifen.

Es braucht also Alternativen und diese sollen in der Bürgerwerkstatt besprochen werden. Des weiteren, soll es in einer zweiten „Werkstatt“ um Radwege gehen. „Grundsätzlich bin ich für Radwege, aber wir müssen mit den Grundstückseignern sprechen. Wenn der Grund uns gehört, ist es gut, aber wenn nicht wird es schwierig“. Es müssen eben alle Interessen unter einen Hut gebracht werden und einen Großumbau wird es erst einmal nicht geben, erklärt die Bürgermeisterin, denn dafür müsse die Gemeinde noch ein bisschen sparen. Man darf also gespannt sein, welche Ideen die Bürger an diesem Abend für ihre Ortsmitte vortragen werden.

Nach der Begrüßung von Bürgermeisterin Kathrin Alte startet am Donnerstag, 29. Oktober, ab 18 Uhr im Rathaussaal, die Werkstatt 1 „Querungshilfe in der Ortsmitte“ mit der Präsentation der bisherigen städtebaulichen Planungen, Vorstellung der Planungen zur Querungshilfe und Diskussion mit Architekten und Stadtplanern Susanne Dorner und Jochen Gronle von Plankreis.

Anschließend findet die Werkstatt 2 „Radwege in Anzing“ mit Präsentation und Diskussion statt. Hier führen Radwegebeauftragten Franz Niederreiter und Axel Jühne durch die Gespräche. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst. Aufgrund der Hygiene-Vorschriften ist die Anzahl der Teilnehmer beschränkt.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen und der daraus resultierenden Beschränkungen kann die Teilnahme an der Bürgerwerkstatt nur digital erfolgen. Rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn wird auf der Internetseite www.anzing.de unter Aktuelles ein Link veröffentlicht, über den die Besucher die Bürgerwerkstatt live verfolgen können. Alle Fragen zur Bürgerwerkstatt können vorab per Email an info@­anzing.bayern.de zugesendet werden und werden dann am Abend beantwortet. Es besteht auch die Möglichkeit, live im YouTube-Chat Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. - tt

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