Natur & Umwelt

Bund Naturschutz Forstinning pflanzt „Schweizerhose“

BN Forstinning pflanzt Baum
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Die Mitglieder des Bund Naturschutzes und Bürgermeister Rupert Ostermair haben eine „Schweizerhose“ gepflanzt.

Der Bund Naturschutz Forstinning hat eine alte Birnbaumsorte eingesetzt

Forstinning – Auch dieses Jahr hat der Bund Naturschutz (BN) der Gemeinde Forstinning wieder einen lebendigen Maibaum spendiert. Bereits zur Gründung der BN-Ortsgruppe 2017 hatte der BN der Gemeinde eine Kolberreutbirne spendiert, der das gedeihliche Miteinander symbolisieren soll. Letztes Jahr ist mit der Ulmer Butterbirne ein weiterer Baum gespendet und gemeinsam gepflanzt worden.

Da zwei Bäume noch keine Allee bilden, hat sich die Ortsgruppe gedacht, dass sie dieses Jahr der Gemeinde Forstinning einen weiteren Birnbaum spenden – genauer gesagt eine „Schweizerhose“ – eine spezielle alte Obstsorte. „Eine Birne, die vor ca. 400 Jahren entdeckt wurde und deren Aussehen – Birne ebenso wie der Baumstamm – an die Uniform der Schweizer Garde, des persönlichen Sicherheitsdienstes des Papstes, erinnert“, so Joachim Wimmer vom Bund Naturschutz.

Die Aktion musste corona-bedingt auf Herbst verschoben werden. Und so konnte noch kurz vor dem erneuten Lockdown der Baum gemeinsam mit Bürgermeister Rupert Ostermair gepflanzt werden. Die Ortsvorsitzende des BNEva Maria Wirth freut sich, dass mit dem dritten Baum der Anfang einer besonderen Baumallee mit alten Obstsorten beim Verbindungsweg hinter den Sportplätzen entsteht und so auch symbolisch das gedeihliche Miteinander weiterführend ausdrückt.

Der Bund Naturschutz hofft, dass die Früchte zum einen so gut schmecken, wie sie aussieht und zum anderen, dass es Nachahmer gibt für die Pflanzung weiterer alter Obstsorten. Die Ortsgruppe ist gern bereit, mit Rat zur Seite zu stehen. - Eva Maria Wirth

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