Elektrischer Flitzer für Anzing

EBERwerk übergibt E-Mobil an Carsharing-Verein Anzing

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Der „EBERflitzer“ hat nun ein neues Zuhause beim Carsharing-Verein Anzing.

Eine Gratis-Leihgabe von EBERwerk soll frische Ideen für die Mobilitätswende nach Anzing bringen. 

Anzing – Als kommunaler Energieversorger im Landkreis Ebersberg ist das EBERwerk von seinen 19 Gesellschafter-Gemeinden mit der Aufgabe betraut, die Energie- und Mobilitätswende vor Ort voranzutreiben. In diesem Kontext hat das Unternehmen am vergangenen Mittwoch, 17. April ein besonderes Gefährt an den Carsharing-Verein Anzing übergeben. Das auf den Namen EBERflitzer getaufte E-Mobil lässt sich zwischen Fahrrad und PKW einordnen und soll Autofahrten dort ersetzen, wo es möglich und sinnvoll ist. 

Als Zielgruppen des auf 45 km/h begrenzten E-Mobils kommen Bahnpendler, Zweitwagenbesitzer, Senioren und junge Leute in Frage, denn der Flitzer darf ab 16 Jahren gefahren werden. „Der Flitzer kann damit einzelne Nischen gut abdecken, hat aber nicht den Anspruch das Auto komplett zu ersetzen“, berichtet Manuel Herzog, der das Projekt im EBERwerk begleitet. „Die Mitglieder des Carsharing-Vereins Anzing können nun für ein halbes Jahr testen, wie gut sich das E-Mobil für Fahrten eignet, für die ein Auto einfach unnötig ist“, schildert Michael Liebmann, Vorstand des Carsharing-Vereins. Anschließend wandert das E-Mobil in eine andere Gemeinde des Landkreises weiter. Ziel der Gratis-Leihgabe des regionalen Stromanbieters ist es einerseits den frischgegründeten Carsharing-Verein zu unterstützen und andererseits eine echte Test-Möglichkeit zu schaffen. Für überzeugte Nutzer stellt das Unternehmen gerne den Kontakt zu Händlern her. „Wenn damit erreicht werden kann, dass einige Zweitautos und vielleicht der eine oder andere Erstwagen ersetzt werden und sich zusätzlich der Gedanke des Carsharings weiter verbreitet, dann ist viel gewonnen für die Energie- und Mobilitätswende in Anzing und im Landkreis Ebersberg“, beschreibt Franz Finauer, erster Bürgermeister der Gemeinde Anzing, die den Carsharing-Verein von Anfang an gefördert hat und zudem Gesellschafterin des kommunalen Unternehmens ist.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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