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Spiel, Satz und Platz

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Zwischen den hinteren Plätzen des TC Rot-Weiß Poing und der geplanten Pumptrack-Anlage wird der neue Tennisplatz gebaut.
Zwischen den hinteren Plätzen des TC Rot-Weiß Poing und der geplanten Pumptrack-Anlage wird der neue Tennisplatz gebaut. © Foto: fu

Der Tennisclub Rot-Weiß Poing e.V. bekommt 60.000 Euro für einen weiteren Platz

Poing – Tennis ist out – das ist die landläufige Meinung vieler deutscher Bürger. Viele Tennisvereine klagen über Mitgliederschwund – vor allem beim Nachwuchs.

Beim Tennisclub Rot-Weiß Poing e.V. ist eher das Gegenteil eingetreten. Der Verein setzt auf Expansion, weil seine Mitgliederzahl in den vergangenen acht Jahren von 267 auf 550 angestiegen ist. Deshalb reichen die bestehenden sechs Sandplätze für die Mitglieder nicht mehr aus. „Bei uns teilen sich 80 Personen einen Tennisplatz, während es bei den umliegenden Vereinen nur 38 Spieler sind“ schreibt die Vorstandschaft, „eigentlich müssten wir daher zwölf Plätze haben“.

Deshalb möchte der Verein seine Anlage um einen weiteren Sandcourt vergrößern. Der hat nun für den Platzbau um einen Zuschuss von rund 64.000 Euro angefragt. In der Hauptausschuss-Sitzung am 8. Februar wurde darüber beraten und einstimmig ein „gedeckelte“ Zuschuss von 60.000 Euro genehmigt. Bürgermeister Thomas Stark lobte die attraktive Beitragsgestaltung für Kinder, Jugendliche und Familien, wodurch der Verein einen erheblichen Beitrag zum Breitensport und insbesondere der Jugendförderung in Poing leistet. Für Wolfgang Spieth (FDP) hat der Verein die Finanzspritze verdient, da man zahlreiche Investitionen aus Rücklagen finanzierte. Mit der bereitgestellten Summe dürfte ein weiterer Platz kein Problem mehr sein – zudem die Gemeinde keine Pacht für das Grundstück verlangt. fu

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