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Poing ist immer einen Besuch wert

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Ein Mufflon liegt im Wald neben einem Baum
Wildtiere hautnah: Das Mufflon ist eine Unterart des Wildschafts. Im Wildpark Poing laufen diese Tiere frei umher und können unter anderen von den Besuchern gefüttert werden. Besonders in den Wintermonaten freuen sich die Tiere über viele Besucher mit Futterbeuteln. Diese können am Eingang oder an mehreren Futterautomaten im Wildpark erworben werden. © Foto: Patricia Henke

Egal ob für Hausbauer, die Inspirationen suchen, Tier- und Naturliebhaber oder Architekturinteressierte – Poing bietet für all diejenigen eine spannende Freizeitgestaltung.

Poing – Nicht nur in der Ferienzeit, sondern auch an den Wochenenden pilgern viele Familien von der S-Bahnstation Poing durch den Ort Richtung Wildpark. Aber auch viele Autos sind auf der eigens gebauten Zufahrtsstraße zu dem Areal unterwegs, das sich auf 570.000 Quadratmeter Grün- und Waldanlagen teilweise entlang der S-Bahn-Gleise erstreckt. Bereits 1959 wurde der Wildpark gegründet, der sich in Privatbesitz der Familie Festl aus Poing befindet. Deren mehr als 60jähriges Engagement wurde mit der „Bayerischen Umweltmedaille“ sowie mit der Plakette „fachlich geprüftes deutsches Wildgehege“ ausgezeichnet.

Wildpark Poing ideal für große und kleine Naturliebhaber

Bei dem rund vier Kilometer langen Rundweg begegnen Besuchern freilaufendes einheimisches Damm-, Reh-, Muffel- Rot- und Schwarzwild, das man hautnah füttern kann. Mit eine der größten Anziehungspunkte ist die Braunbärin Mia mit ihren Bärenkindern Maja, Mette und Molly, die in einem 30.000 qm großen Freigehege lebt. Eindrucksvoll für große und kleine Besucher ist das Wolfsgehege. Hier kann man das Leben der Tiere hautnah beobachten. Viel lernen können die Besucher auch bei den regelmäßig stattfindenden Flugschauen. Hier fliegen Falken, Adler und Eulen durch die Lüfte und machen Jagd auf Beuteattrappen. Wenn der Nachwuchs mal schlapp macht, gibt es einen großen Abenteuer-Spielplatz des Parks mit Erlebnisrutschen, Westernfort und einem Piratenschiff. Weitere Informationen: Infos im Internet unter www. wildpark-poing.de.

Alles rund ums Haus

Das Bauzentrum Poing, Bayerns größte Eigenheimausstellung, ist ein gemeinsames Projekt der Messe München GmbH (Veranstalter) in Zusammenarbeit mit der Ausstellungsgesellschaft Eigenheim & Garten (Betreiber). Inzwischen hat sich das Bauzentrum Poing einen überregionalen Ruf als Zentrum für Veranstaltungen rund ums Bauen und Wohnen geschaffen. Auf dem Gelände befindet sich die große Eigenheimausstellung - mit mehr als 55 komplett möblierten Musterhäusern von mehr als 50 namhaften Herstellern die meistbesuchte Musterhausausstellung Deutschlands In den Beispielhäusern können vorab Materialien und Grundrisse auf Alltagstauglichkeit geprüft und getestet werden. Kompetente Fachberater stehen den Besuchern in jedem Haus zur Verfügung. An den Wochenenden finden im Technologiepavillon zahlreiche Vortragsreihen zu Themen rund um das Eigenheim statt. Diese und die kostenlosen Einzelberatungen werden von Experten gehalten und geben fundierte Antworten auf Fragen, die für Bau- und Kaufinteressenten von Interesse sind wie beispielsweise Finanzierung, Bau- und Architekturberatung.

Diese Kombination aus der Eigenheimausstellung, die außer montags täglich geöffnet ist, und den regelmäßig stattfindenden Vortragsreihen (Wohnen und Gestalten oder Grundstück und Bebauung), eingerahmt vom modernen Ambiente des Technologiepavillons, ist ein zukunftsweisendes Konzept, was die über 80.000 Besucher pro Jahr eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die können während des Rundgangs im Restaurant eine kleine Stärkung genießen und der Nachwuchs tobt sich derweilen auf zahlreichen Spielgeräten aus. Weitere Informationen im Internet unter www.bauzentrum-poing.de.

„Sprungschanze Gottes“

Erzbischof Kardinal Reinhard Marx ließ es sich nicht nehmen, persönlich die neue Pfarrkirche Sel. Pater Rupert Mayer im Juni 2018 einzuweihen. Zahlt doch das Bauwerk zu einer der schönsten „neuen“ Kirchen des Freistaates. Der vom Münchner Architekturbüro Meck entworfene Kirchenbau ist allein durch seine Fassade mit 15.000 weißen Keramikkacheln und seiner Höhe von rund 34 Metern weithin sichtbar und lockt deshalb zahlreiche Besucher an die Poinger Gruber Straße. Sie bietet rund 350 Sitzplätze, drinnen ist die Raumoptik schlicht gehalten und beeindruckt durch die Lichtführung. Der Bau ergänzt das Kirchenzentrum Pater Rupert Mayer, das bisher aus Kindergarten und Pfarrheim besteht und in unmittelbarer Nähe zum Bürgerhaus und zur evangelischen Kirche ein wichtiger Bestandteil des neuen Ortszentrums ist.

Zudem zog sie wegen ihres extravaganten Baustils die Blicke der Fachwelt auf sich: 2019 wurde das Gebäude mit dem renommierten „Großen Nike“ des Bunds Deutscher Architekten ausgezeichnet - später folgte der internationale Preis für sakrale Architektur der italienischen Frate Sole Stiftung. Leider ist die Außenfassade in Mitleidenschaft gezogen. Anfang Juli dieses Jahres zerstörte ein Brand zahlreiche der weißen Keramik-Außenkacheln. Bis eine Sanierung des Schadens beendet ist, wird es noch eine längere Zeit dauern. 

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