1. meine-anzeigenzeitung
  2. Lokales
  3. Markt Schwaben

Gemeinde Poing wird „Digitales Amt“ 

Erstellt:

Kommentare

Rathaus Poing
Poings Verwaltung setzte sich schon früh mit Digitalisierungsprojekten auseinander. © Foto: fu

Ministerin Gerlach verleiht Auszeichnung für besonderes Engagement bei Digitalisierung

Poing – Die Gemeinde Poing erhielt jetzt als erste Kommune im Landkreis Ebersberg die Auszeichnung von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach. Um das Prädikat „Digitales Amt“ zu erhalten, müssen interessierte Kommunen mindestens 50 rein kommunale oder zentrale Online-Verfahren im BayernPortal verlinkt haben. Diese Kommunen werden zudem auf der Webseite des Staatsministeriums für Digitales veröffentlicht.

Poings Verwaltung setzte sich schon früh mit Digitalisierungsprojekten wie einem Veranstaltungskalender, dem Ratsinformationssystem, dem digitalen Ortsplan, der Onlinebuchung des Ferienprogramms oder mobiler Aufgabenerledigung (z.B. Erfassung des Zustands von Bäumen, Straßen oder Spielgeräten) auseinander. Auch intern wurden viele Prozesse digitalisiert. Das Thema der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und wie diese bestmöglich unter Beachtung der gesetzlichen Erfordernisse umgesetzt werden können, wurde und wird hier mit großem Engagement angegangen. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, freut sich Bürgermeister Thomas Stark, „wir werden uns auch weiterhin für die Digitalisierung unserer Verwaltung einsetzen – wir haben viel erreicht und es gibt noch viel zu tun!“

Digitalministerin Gerlach erklärte: „Die Digitalisierung der Verwaltung ist eine der wichtigsten Aufgaben der bayerischen Kommunen in den nächsten Monaten. Einige sind hier bereits vorbildlich unterwegs. Mit unserem neuen Prädikat ´Digitales Amt´ wollen wir nicht nur das Engagement dieser Gemeinden, Städte und Landkreise würdigen. Wir wollen auch den Bürgerinnen und Bürgern dort zeigen: Schaut her, hier könnt Ihr viele Eurer Anliegen schon online erledigen.“

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales unterstützt die Kommunen mit einer Vielzahl von Maßnahmen bei der Verwaltungsdigitalisierung. Mit dem Förderprogramm „Digitales Rathaus“ stehen insgesamt rund 42 Millionen Euro bereit. Gemeinden, Zusammenschlüsse von Gemeinden sowie Gemeindeverbände im Freistaat Bayern können diese Zuschüsse im Rahmen des Förderprogramms für die erstmalige Bereitstellung von Online-Diensten erhalten.fu

Auch interessant

Kommentare