Arbeitsgemeinschaft der Mittelschule Markt Schwaben

Dringend gesucht - ein Bienenfreund

Balduin Koczynski vor einer Figur
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Der Bienenfreund sucht einen Freund. Balduin Koczynski hier vor einem Bild, welches er mit Kindern malte und vor einem Bienenstock in Form einer Figur - auch selbst gebaut

Balduin Koczynski übernimmt in Zukunft die Arbeitsgemeinschaft Imkern der Mittelschule in Markt Schwaben, braucht aber hierzu Unterstützung

Markt Schwaben – „Zu dieser Tätigkeit bin ich gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde“, so der 77-jährige Insektenliebhaber. Die ehemalige Leiterin der Imkergruppe an der Mittelschule wurde an eine andere Schule versetzt und klopfte an die Tür von Koczynski, der durchaus freudig öffnete. Denn er arbeitet sehr gerne mit Kindern und hat Freude und Spaß ihnen das Imkern beizubringen, bzw. dadurch aktive Naturschutzarbeit zu leisten.

Aber alleine wird ihm das zu viel und so startet er nun den Aufruf nach Unterstützung. Diese wünscht er sich nicht nur beim Dozieren, sondern auch bei der Unterhaltung des Bienenhauses, welches er eigenhändig in der Nähe des Bahnhofes aufgebaut hat. Dort sind die Bienenvölker der Schule untergebracht. Im roten Holzhaus ist genügend Platz für Tische und Stühle, so dass selbst bei schlechtem Wetter dort Unterricht in Bienenkunde gegeben werden kann. Die Saison beginnt für den Imker ab März und geht bis in den Oktober hinein.

Im Winter wäre dann die Arbeit mit den Kindern gänzlich in die Schule verlegt. Selbst in der kalten Jahreszeit gibt es genügend vorzubereiten für die nächste Saison und das sollen die Kinder auch kennenlernen. Übrigens ist die Biene unser ältestes Nutztier und laut Koczynski ist es eine Mär, dass die Welt untergeht, wenn alle Bienen sterben. Viel wichtiger für unsere Bestäubung sind die Wildbienen und viele andere Insekten. „Solange es Menschen, bzw. Imker gibt, wird es auch Bienen geben“.

Selbst hat der Bienenfreund acht Völker in seinem Garten stehen. Und sogar auf dem Balkon wäre es möglich, so erzählt er, sich das ein oder andere Volk zu halten, „vorausgesetzt man hat nette Nachbarn“.

Die Bienenkunde ist ein spannendes Fach und Balduin Koczynski hat allerhand Wissen weiterzugeben. So würde er jedem, der sich bereit erklärt ihn bei seinem Projekt – Imkern mit der Schule und Bienenhaus zu unterstützen, fachlich unter die Arme zu greifen, ein sogenannter Imkerpate sein.

Ein bisserl handwerklich begabt sollte derjenige oder auch diejenige schon sein, so müsste das Bienenhaus einmal wieder gestrichen werden. Das Stückchen Land, auf welchem das Häuschen steht, könnte durchaus in einen Blumengarten verwandelt werden. Man sieht, es kann sich ausgetobt werden in der Natur. Wer die Arbeit mit Kindern, mit der Natur und vor allem mit den Bienen mag, der darf sich gerne bei Balduin Koczynski unter balduin_koczynski@­kabelmail.de melden - tt

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