Gemeinsam in eine gute Zukunft

Strom über EBERwerk - 19 Kommunen haben Grundstein für einen regionalen Energiemarkt gelebt

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Gemeinsam für die Energiewende (v.l.): Aufsichtsratsvorsitzender Albert Hingerl, Geschäftsführer Dr. Markus Henle und Sprecher der Gesellschafter Udo Ockel.

Nach der Mehrheitsbeteiligung am örtlichen Stromnetz hat das Energieversorgungsunternehmen der Gemeinden im Landkreis Ebersberg einen weiteren Meilenstein erreicht. Seit 1. Januar bietet das EBERwerk den  Bürgern der Region eine Möglichkeit, die lokale Energiewende mitzugestalten.

Die lokale Energiewende gelingt nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Ebersberg. Deswegen haben sich 19 Kommunen zusammengetan und mit ihrem Energieversorgungsunternehmen „EBERwerk“ die Grundlage für einen regionalen Energiemarkt geschaffen.

Unter dem Namen „EBERstrom“ bietet das EBERwerk den Verbrauchern der Region die Möglichkeit, ihren Strom mitzugestalten. Das EBERwerk vergleicht den Stromverbrauch seiner EBERstrom-Kunden mit der aktuellen Erzeugung in erneuerbaren Erzeugungsanlagen und schafft damit ein Abbild eines regionalen Strommarktes, in dem sich das Angebot an der Nachfrage orientiert. Dabei kooperiert das EBERwerk mit dem Erzeugerverbund der Regenerative Energie Ebersberg eG, dessen Erzeuger einige Biomasseanlagen im Landkreis und das Windrad in Hamberg betreiben. Steigende Kundenzahlen ermöglichen dem EBERwerk die Errichtung weiterer Erzeugungsanlagen. Um der Nachfrage seiner Kunden eine passende erneuerbare Stromerzeugung entgegenzusetzen, wird das EBERwerk mit Bürgerenergiegenossenschaften und lokalen Akteuren kooperieren. Gegenwärtig sind Photovoltaikanlagen an verschiedenen Standorten im Landkreis geplant. „Derzeit können wir bereits einige tausend Kunden versorgen, planen aber schon jetzt die Erweiterung der Erzeugergemeinschaft. Je mehr Verbraucher EBERstrom nachfragen, desto mehr bringt das unsere Energiewende voran. Unsere Vision funktioniert vor allem mit der Unterstützung der  lokalen Bevölkerung und Wirtschaft“ beschreibt der Aufsichtsratsvorsitzende des EBERwerks und erster Bürgermeister der Gemeinde Poing, Albert Hingerl, die Idee hinter EBERstrom. Auch Udo Ockel, erster Bürgermeister des Marktes Kirchseoon und Sprecher der am EBERwerk beteiligten Gemeinden ist zuversichtlich: „Durch die Zusammenarbeit von 19 Kommunen haben wir einen fruchtbaren Boden für unseren EBERstrom geschaffen. Ich bin überzeugt, dass die Bürger und Unternehmen in unseren Städten, Märkten und Gemeinden diese Chance für eine nachhaltige Energieversorgung erkennen und ergreifen.“ Interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher können unter www.eberwerk.de Teil des regionalen Energiemarktes werden. Mit wenigen Angaben ist die unkomplizierte Registrierung für EBERstrom abgeschlossen. Den reibungslosen Wechsel vom vorherigen Stromversorger inkl. Kündigung übernimmt das EBERwerk. Die Konditionen des Regionalmarktes liegen nach Angaben des EBERwerks im üblichen Bereich wertiger Ökostromprodukte.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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