Portrait

Ein Mann des Miteinanders: Markt Schwabens ehemaliger Bürgermeister Bernhard Winter

Mann steht am Bach
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Bernhard Winter an seinem Lieblingsplatz am Hennigbach in Markt Schwaben

Bernhard Winter, Markt Schwabens ehemaliger Bürgermeister, Initiator und Veranstalter der Sonntagsbegegnungen vor Ort, ist ein Brückenbauer par exellence – hin zu den Menschen, zu den wichtigen Dingen des Lebens

Markt Schwaben – Menschen in Beziehung zueinander bringen: das ist der Haupt-Beweggrund, warum der ehemalige Bürgermeister Markt Schwabens Bernhard Winter seine Arbeit gerne macht. In jeder beruflichen Phase war und ist der Weg zum Gegenüber und die Freude am Miteinander seine Motivation.

Auch mit Städten und Gemeinden hat er Freundschaften aufgebaut: So war in seiner Amtszeit als Bürgermeister neben der Initiierung der Städtepartnerschaf mit Ostra in Italien ein besonderer Farbtupfer die Märkte-Freundschaft mit Glonn auf der anderen Seite des Ebersberger Forstes: mit Leben erfüllt z.B. durch eine Pferdekutschenfahrt zwischen beiden Gemeinden mit vielen Gespannen durch den großen Wald oder die historische Modenschau der Glonner Damen im voll besetzten Markt Schwabener Unterbräu. Mit Freude denkt Bernhard Winter an die Runden Tische zu den Themen Verkehr oder Kinder, die von ihm mitbegründeten Projekte „Hilfe für Kinder in Not“ und das „Internationale Fest der Kinder“, die „Dreikönigsempfänge“ mit Ehrung sozial engagierter Bürger und die jährliche Verleihung des Markt Schwabener Wirtschaftspreises, den „Künstler-Empfang“ und die groß angelegten Gewerbeschauen.

Seinen lebendigen Kontakt mit den einzelnen Menschen und seinen Rund-um-Blick auf das Ganze von Markt Schwaben hat er auch nach der Bürgermeisterzeit behalten. Den Blick über die Dächer und auf den sanierten schönen Wasserturm, aber auch auf das Ganze der großen gesellschaftlichen Zusammenhänge gab es vom Bürgersaal im Unterbräu – in der Zeit von Bernhard Winter restauriert und wiederbelebt – inzwischen schon 101 mal für die rund 200 hochkarätigen Dialogpartner der Sonntagsbegegnungen. Viele, die Rang und Namen haben in Deutschland, waren schon zu Gast: Von Gerhard Polt und Dieter Hildebrandt über Gregor Gysi, Gerhard Schröder und Manuela Schwesig bis zu den Schriftstellern Paul Maar und Sten Nadolny.

Für seine Dialogreihe ist Winter heuer für den Tassilo-Preis nominiert. Für Anfang Juni steht eine „Hans-Jochen-Vogel-Gedächtnis­lesung“ auf dem Plan. Schüler aus Markt Schwaben werden Texte aus dem Buch der Vogelbrüder „Deutschland aus der Vogelperspektive – Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik“ lesen.
Auch im Kleinen versucht Bernhard Winter tragfähige Brücken zu bauen: Als Psychotherapeut kümmert er sich um die Sorgen, Nöte und Ängste aller Altersgruppen. Mit Einfühlungsvermögen, reicher Erfahrung, wachen Sinnen und solider Kreativität lässt sich Winter auf sein Gegenüber ein. Gerade bei Kindern und Jugendlichen hat der Markt Schwabener hier schnell einen guten Draht. Da geht man auch einmal ganz unkompliziert in der Gesprächsstunde zur Eisdiele.

Bernhard Winter ist – mit Leidenschaft und Erfolg – auch Künstler der Buchstaben und Bücher. Hierfür bekam er schon verschiedenste Preise. „Kurz und glücklich. Vierzig Mantras für ein gutes Leben“ heißt sein aktueller Lyrikband.
Auf die Frage, warum er Schriftsteller ist, sagt Winter: „Ich suche Worte, die die Welt zum Klingen bringen“. Wer einen kleinen Einblick ins Buch möchte, der kann sich das Gedicht „gestern in sparta“ auf dem Kunstpfad bei „Rupprich, Das Wohnwerk“ im Schaufenster ansehen und dann vielleicht dem Rat des blauen Wellensittichs folgen und „sein Leben neu beginnen“. Näheres zu Bernhard Winter unter www.winternetz.net/news - tt

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