466 Tage Bauzeit

Einzug ins Plieninger Feuerwehrhaus

Zwei Männer halten Schlüssel zur Übergabe
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Schlüsselübergabe für das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Pliening: Kommandant Christian Erl (li.) und Bürgermeister Roland FrickFoto: FFW Pliening

Die Plieninger Feuerwehrler können endlich das neue Feuerwehrhaus in der Geltinger Straße beziehen

Pliening – Der Umzug der Plieninger Feuerwehr ist geschafft. 466 Tage nach dem Spartenstich konnte das neue Feuerwehrhaus in der Geltinger Straße bezogen und in Betrieb genommen werden. „Es ist ein Meilenstein, auf den wir alle jahrelang hingearbeitet haben“, äußerte sich der Kommandant Christian Erl erfreut.

Am Morgen verpackten einige Feuerwehrler die Einsatzkleidung und brachten sie zusammen mit den Fahrzeugen in das Feuerwehrhaus. Dort fand dann in mehreren Kleingruppen die Einweisung für die gesamte Mannschaft statt. „Im Sommer möchten wir die feierliche Einweihung nachholen“, hofft Bürgermeister Roland Frick.

Entstanden ist ein modernes und zweckmäßiges Feuerwehrhaus, wofür die Gemeinde Pliening fünf Millionen investierte. Auf den 1.200 Quadratmetern Nutzfläche befindet sich die Fahrzeughalle, in denen drei Feuerwehrfahrzeuge und verschiedene Anhänger Platz haben. Zudem sind im Erdgeschoss großzügige Umkleideräume mit Duschmöglichkeiten vorhanden.

„Wir sind alle sehr froh, dass wir endlich mehr Platz und ein richtiges Feuerwehrhaus haben, mit allem, was man benötigt“, sagte Erl stolz, „zudem haben wir nun Spinde frei und freuen uns über neue Freiwillige in unserem Team, die dabei sein wollen, das neue Haus mit Leben zu füllen.“

Im Erdgeschoss befinden sich zudem verschiedene Werkstätten und eine Waschhalle. Die Schläuche aller 20 Plieninger Wehren können nun in der neuen Schlauchwerkstatt gewaschen und gewartet werden und auch für die Atemluftgeräte ist eine eigene Werkstatt entstanden. Im Obergeschoss des neuen Gerätehauses ist neben einem Büro ein großer Schulungsraum untergebracht und das Floriansstüberl, das bislang im Keller des Rathauses beheimatet war. Für die Kinder- und Jugendfeuerwehr gibt es einen eigenen Jugendraum.

Der Bürgermeister bedankte sich bei den Kameraden für die Geduld und wünschte allen stets eine gesunde Rückkehr von den Einsätzen. In seinen Dank für die geleistete Arbeit bezog er ausdrücklich auch die Familien der Ehrenamtlichen mit ein.

Christian Erl dankte dem Bürgermeister, der Gemeindeverwaltung und allen Architekten, Planern und Handwerkern, die am Bau des neuen Hauses beteiligt waren. „Trotz der Pandemie konnten die Arbeiten – nachdem wir über 30 Jahre auf den Baubeginn warten mussten – zügig und rechtzeitig zum Jahresende weitgehend fertiggestellt werden“ freut sich der Kommandant. Einige kleine Restarbeiten werden noch Anfang 30 des Jahres erledigt, und auch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird noch folgen. - Christian Frommeyer

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