Auszeichnung

Erster Preis für Ehrenamt in Markt Schwaben

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Vorsitzender Peter Widmann, Zweite Vorsitzende Cornelia Hermansdorfer, Jury Pfarrer Walter, First Responder Vertreter Wolfgang Wölfl, Sponsor Andreas Stolze, Karl-Heinz Brandl und Sponsor Wolfgang Eiba (v.l.)

Karl-Heinz Brandl und das Team der First Responder Helfer der Feuerwehr Markt Schwaben sind ausgezeichnet worden

Markt Schwaben – Das Ehrenamt, sagen die Freien Wähler in Markt Schwaben, sei ein unverzichtbarer Bestandteil für viele Bereiche unserer Gesellschaft. Und das besonders in der Marktgemeinde Markt Schwaben, wo es ohne diese freiwillige und unentgeltliche Hilfe Vieles nicht geben würde im Sport, in der Kutlur, in der Bildung, im sozialen oder auch im kirchlichen Bereich. 

Um diesen vielen ehrenamtlich tätigen Menschen am Ort zu danken und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen, beschlossen die Freien Wähler unlängst erstmals einen sogenannten Ehrenamtspreis zu verleihen. Etwas, was fortan zur Regelmäßigkeit werden soll.

Im Rahmen einer Veransaltung im Brauhaus Schweiger wurden jetzt die beiden ersten Auszeichnungen an die Preistäger übergeben. Eine Jury, bestehend aus Hilde Haushofer, Pfarrer Walter und Bernd Romir, hatte unter den eingereichten Vorschlägen den Hausmeister der Mittelschule Karl-Heinz Brandl, sowie das Team der First Responder Helfer der Feuerwehr Markt Schwaben unabhängig voneinander ausgewählt. 

Neben einer Urkunde bekamen die Geehrten ein Brotzeitbrettl inkl. Gravur Ehrenamtspreisträger 2020 mit Salz- und Pfeffermühlen sowie Bargeld im Wert von 150 und 250 Euro; gesponsort von Andreas Stolze und Wolfgang Eiba. 

Der FW-Vorsitzende Peter Widmann sagte, dass das Ehrenamt aus ihrer Sicht in Markt Schwaben nicht so gewürdigt werde, wie es angemessen wäre. Nachdem einige Mitglieder ehrenamtlich sehr aktiv sind, sei die Idee entstanden als freie Wählergemeinschaft selbst Initiative zu ergreifen. 

Im Vorfeld hatte man sich auf Kriterien verständigt. Die eingegangenen Vorschläge, um die man beim Stammtisch Ehrenamt und auch online gebeten hatte, waren zum Beispiel schriftlich zu begründen. Festgelegt wurde auch, dass man künftig jedes Jahr immer nur einer Einzelperson und einer Organisation den Preis zukommen lassen wolle.

Karl-Heinz Brandl und die First Responder der Feuerwehr gewinnen die Auszeichnung

Karl-Heinz Brandl hat über Jahrzehnte das örtliche BRK aufgebaut und nachhaltig geprägt. Außerdem war der Hausmeister der Mittelschule maßgeblich an der Entstehung einer Kreuzbund-Gruppe in der Marktgemeinde beteiligt, die sich mit dem Problem Alkohol und dessen Missbrauch beschäftigt und seit vielen Jahren Alkoholiker und deren Angehörige unterstützt, so Zweite Vorsitzende Cornelia Hermansdorfer.

Und zu guter Letzt hatte Brandl über viele Jahre eine Jugendliche bei sich aufgenommen, die in eine schwierige Lebenssituation geraten war. Das First Responder Team ist eine Art Sanitätsgruppe und ist seit 1. Januar 2012 im Einsatz. Der Hintergrund: Ein in Markt Schwaben stationierter Rettungswagen und auch die Rettungswagen aus Ebersberg sowie Erding können die gesetzlichen 15 Minuten Hilfsfrist auf jeden Fall einhalten. 

Auf der Homepage der Feuerwehr heißt es: Der First Responder kann in einigen Fällen die Hilfsfrist überbrücken, da die First Responder schneller vor Ort sind. Dadurch können lebensrettende Maßnahmen, zum Beispiel bei Herzinfarkten, schneller eingeleitet werden und die Chancen den Patienten zu retten, erhöhen sich.

Um den First Responder auch finanziell unterstützen zu können, wurde ein Förderverein gegründet. Er ist wichtig, weil die gesamte Ausrüstung auf diesem Wege und durch Mitgliedsbeiträge finanziert werden muss, wie der zweute Vorsitzende der First Responder Wolfgang Wölfl berichtete, der stellvertretend für die Truppe den Preis der Freien Wähler entgegennahm. 

Wölfl betonte, dass es sich beim First Responder um eine freiwillige Zusatzleistung der Feuerwehr handle. Das Ganze diene zur Ergänzung und Verbesserung des örtlichen Rettungsdienstes. Im vergangenen Jahr rückten die First Responder in Markt Schwaben rund 220 Mal aus. 

Heuer waren es auch schon 38 Einsätze. Wer die Helfer untersstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto bewerkstelligen: Förderverein First Responder, IBAN DE 09 7025 0150 0022 9497 96. ch

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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