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Erstmals Migrationskonferenz in Markt Schwaben

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Die Konferenzteilnehmer vor der Gruppenaufteilung © Foto: wal

Veranstalter mit Resonanz überaus zufrieden

Markt Schwaben – „Zur Vernetzung aller, die in Markt Schwaben mit der Integration von Familien mit Migrationshintergrund ehren- oder hauptamtlich beschäftigt sind, soll dreimal jährlich eine Integrations- konferenz stattfinden. In diesem Rahmen soll Netzwerkarbeit und weitere Konzeptentwicklung der Migrations- begleitung in Markt Schwaben geleistet werden!“ So steht es im vom Marktgemeinderat vor rund einem Jahr genehmigten Projektantrag der Initiative „Offenes Haus“ zur Migrationsbegleitung in der Marktgemeinde. Finanziell gefördert werden die Aktivitäten zudem vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Frauen. Erfreulich groß war die Resonanz auf die Einladung zur ersten Konferenz, die bereits im Dezember 2013 im Unterbräu über die Bühne ging.„Ich bin sehr froh, dass es dieses Projekt in Markt Schwaben gibt“, sagte Bürgermeister Georg Hohmann in einem kurzen Grußwort, „es erleichtert die Eingliederung ausländischer Mitbürger und vor allen der Jugend“. Das bestätigte auch Vizebürgermeister Bernd Romir als ehemaliger Leiter der Grundschule Markt Schwaben. „Kinder, die vom Offenen Haus betreut werden, lernen nicht nur besser und schneller“, betonte er, „sie finden auch schneller Freunde, was die Integration erheblich beschleunigt“.Bettina Ismair vom Offenen Haus stellte ihre Initiative zu Beginn vor und verwies auch auf die Anerkennung und Preisverleihung im Zusammenhang mit der Aktion „Bildungsidee Deutschland“ im August 2012. „Wir haben uns nicht dafür beworben, sondern sind vom Landratsamt dafür vorgeschlagen worden“, betonte sie. Die Initiative ist ohne einen besonderen Namen vor rund 12 Jahren aus der Situation mit Asylanten heraus gegründet worden.Einer der Erfolge aus dem „Offenen Haus“ heraus ist der „Integrationslotse“. Ehrenamtlich unterstützen Bürgerinnen und Bürger mit ausländischem Hintergrund und Sprachproblemen in vielen Lebenslagen unbürokratisch und kostenlos. Regelmäßige Betreuungsnachmittage für Grundschulkinder jeden Mittwoch in deutschen Familien gehören ebenso dazu wie die Betreuung dieser Kinder in der Mittel- und Realschule von Schülerinnen und Schülern des Franz-Marc-Gymna-siums als Schulfach. Ein monatlicher internationaler Frauentreff gehört ebenso dazu wie das beliebte Sommerfest vom Offenen Haus auf dem Gelände der Löffl-Mühle mit Spiel- und Bastelangeboten. Mittlerweile gibt es auch regelmäßige Sprechstunden im Rathaus, immer am Mittwoch von 15 Uhr bis 16 Uhr. Weitere Informationen gibt es per Telefon unter (01 57) 35 67 75 32 oder unter www.integration-marktschwaben.org in Internet.wal

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