Umbau

Erweiterung des Sport,- Freizeit- und Erholungszentrums in Poing

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Neun Spielfelder und genügend Stellplätze sind für das neue Sport,- Freizeit- und Erholungszentrum Poing geplant.

Drei Varianten zur Auswahl: Die Landschaftsarchitekten haben zur Erweiterung des Sport,- Freizeit- und Erholungszentrums ihre Vorschläge präsentiert

Poing – Die Neukonzeption und Erweiterung des Sport,- Freizeit- und Erholungszentrums Poing hatte seinen Ursprung in dem Antrag der CSU-Gemeinderatsfraktion vom 18. Mai 2017. 

Nach zahlreichen Sitzungen und Diskussionen über Pläne und Kosten wurde in der Ratssitzung über die eingegangenen Stellungnahmen beraten und dort zum Vorschlag „Parkdeck/Mehrfachnutzung“ kein Beschluss gefasst. Zudem wurden einige Prüfaufträge (Visualisierung, Parkdeck und Kostenaufstellung) erteilt. 

In der aktuellen Ratssitzung stellte Annette Wrulich (Büro Prof. Kagerer, Landschaftsarchitekten) drei Varianten für das Sport- und Erholungszentrum vor. 

Bei Variante 1 sind ein Rasenspiel- und zwei Kunstrasenfelder, ein Allwetter-, fünf Soccer-five-, ein Multifunktion- und acht Tennisplätze vorgesehen. Für Besucher gibt es 203 Stellplätze im Norden und 110 im Süden sowie 164 Fahrrad-Stellplätze. 

Auch bleiben die Krautgärten in ihrer Größe und Lage erhalten. Etwa zwölf Millionen Euro würde diese Planung kosten. Dazu kämen noch 20 bis 30 Prozent Aufschläge für Honorare usw. 

Bei Variante 2 ist die Anzahl der Spielfelder die gleiche wie bei Vorschlag 1. Veränderungen sind die Errichtung eines Multifunktions-Parkdeck (unten Stellplätze, oben Soccer-five-Felder), weniger Parkplätze und eine Million Euro höhere Gesamtkosten. Eine Förderung des Parkdecks – mit Ballspielfläche – gibt es nur, wenn ein schulischer Bedarf und eine schulaufsichtliche Genehmigung vorliegt. 

Auch die Variante 3 kostet 13 Millionen Euro. Hier sind im Entwurf – gegenüber Fassung 1 – vier Rasenspiel-, zwei Multifunktions- und ein Beachsoccer-Platz vorgesehen. Das vorgesehene Parkdeck hat hier Stellflächen auf zwei Ebenen – jedoch keine Fahrradstellplätze. Das Parkdeck bekommt in dieser Form keine Fördermittel. Ludwig Berger (CSU) sprach sich für Variante 1 aus, die zum einen kostengünstiger ist und weniger Versiegelung braucht.

Der gleichen Meinung waren Wolfgang Spieth (FDP) und Reinhard Tonollo (SPD), der ein Parkdeck „für überflüssig“ hielt und froh ist, dass anstatt des Decks die Bäume im Bereich der Parkplätze erhalten bleiben. Für ihn und Werner Dankesreiter (Die Grünen) müssen außerdem die Krautgärten in ihrer Größe erhalten bleiben. 

Nur die Freie Wählergemeinschaft Poing sprach sich für die beiden anderen Möglichkeiten aus. Nur deren drei Fraktionsmitglieder stimmten gegen die Weiterbearbeitung des Bebauungsplan-Entwurfs auf Grundlage der Variante 1. fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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