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Mit dem Fahrrad das „Außenmuseum“ erkunden

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Martin Hubner (Vorsitzender vom Verein Hohenlinden 2000) und Bürgermeister Ludwig Maurer stellten das neue „Außenmuseum“ von Hohenlinden vor. Zahlreiche Funktionen und eine ausgesprochen flexible sowie benutzerfreundliche Handhabung bieten zudem Rundum-Informationen für die Radler und Wanderer. 	Foto: wal
Martin Hubner (Vorsitzender vom Verein Hohenlinden 2000) und Bürgermeister Ludwig Maurer stellten das neue „Außenmuseum“ von Hohenlinden vor. Zahlreiche Funktionen und eine ausgesprochen flexible sowie benutzerfreundliche Handhabung bieten zudem Rundum-Informationen für die Radler und Wanderer. Foto: wal

Infos per App über 50 Kilometer ab Hohenlinden – Nutzer können damit den Radweg auf ihr mobiles Navigationsgerät laden.

Hohenlinden – „Dieses einmalige Projekt verbindet auf wunderbare Weise Kultur, Natur, Sport und Spiel miteinander!“ meinte Martin Hubner vom Verein „Hohenlinden 2000“ im Sitzungssaal des Hohenlindener Rathauses. Dort waren etwa zwei Dutzend Gäste versammelt, um sich über das neue supermoderne „Außenmuseum“ informieren zu lassen. Ein rund 50 Kilometer langer Rad- und Wanderweg. Im Mittelpunkt stehen 16 geschichtliche Stationen zur Schlacht von Hohenlinden, die zwischen Österreich mit Bayern und Frankreich Anfang Dezember im Jahr 1800. Die Idee dazu geht auf den bereits verstorbenen Vorsitzenden Alfred Nagl zurück, der sein ganzes Leben der Erforschung der Kriegsereignisse um die Schlacht von Hohenlinden gewidmet hatte und auf dessen Initiative der Verein „Hohenlinden 2000“ gegründet worden war. Auf dem Radweg „Die Schlacht von Hohenlinden“ wird die regionale Kultur mit geschichtlichen Ereignissen auf besondere Weise verzahnt und präsentiert. Der Weg führt vom Rathaus Hohenlinden aus zu den Hauptkampfstätten vor knapp 212 Jahren. „Die Wurzeln der Bayerischen Vermessungsverwaltung sind mit diesem Ereignis eng verknüpft“, schreibt die Vermessungsverwaltung in einer Presseerklärung, „am Informationspunkt Mittbach wird hierüber informiert!“ Wer die Möglichkeit besitzt, mit einem App oder Handy unterwegs Daten aus dem Internet abzurufen, ist an jedem Punkt der 50 Kilometer langen Strecke bestens informiert. Denn die Bayerische Vermessungsverwaltung bietet den kompletten Radweg als gpx-Track im Freizeitbereich ihrer Homepage unter www.geodaten.bayern.de ebenso kostenfrei wie unter www.vermessungsamt-ebersberg.de an. Damit können Nutzer den Radweg auf ihr mobiles Navigationsgerät laden und anhand des Höhenprofils die Anforderungen der Radtour abschätzen. Für Apple-Smartphones ist die App kostenfrei abrufbar. Zusätzlich stellt der Verein „Hohenlinden 2000“ eine Wander-/Radfahrkarte kostenlos zur Verfügung. Auch hier findet der Nutzer zusätzlich alle wichtigen Infos zusammengefasst. Der Radweg führt von Hohenlinden aus über Tading, Urtlmühle (nördlichster Punkt) und Burgrain nach Mittbach und Maitenbeth (östlicher Punkt) nach Steinhöring (südlichster Punkt) durch den Ebersberger Forst zurück nach Hohenlinden. Insgesamt rund 50 Kilometer, die nicht nur gut ausgeschildert, sondern auch größtenteils fernab von stark befahrenen Straßen führen. wal

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