Für ein fahrradfreundlicheres Markt Schwaben

Gründung der Initiative „Pro-Fahrrad“

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Die Markt Schwabener Fahrradfahrer wollen die Gemeinde endlich fahrradfreundlicher gestalten.

Als der Gemeinderat den Überschuss an Personenkraftwagen in Markt Schwaben zuletzt mit der Schaffung weiterer Stellplätze beantwortete, wurde im Grünen-Ortsverband über alternative Lösungen beraten. Pro Fahrrad ist die Antwort.

Markt Schwaben - In Anwesenheit mehrerer Unterstützer gründete sich nun die Initiative „Pro-Fahrrad“, die es sich zum Ziel setzt, die Gemeinde für Fahrradfahrer attraktiver zu gestalten. Auf zahlreiche Missstände innerhalb der Ortsgrenzen wiesen die 21 Radlerinnen und Radler, die sich im Rahmen der Gründungsveranstaltung im Ostrazimmer eingefunden hatten, hin. So müsste für das Durchfahren der Gemeinde nicht selten ordnungswidrig der Bürgersteig genutzt werden, die verwirrende Beschilderung mache das Fahrradfahren zudem unnötig kompliziert. 

Im Mittelpunkt stand aber insbesondere das Thema Sicherheit. Junge Schüler und zum Teil auch Rentner könne man in Markt Schwaben eigentlich nicht guten Gewissens fahren lassen, so der allgemeine Konsens. Angesprochen wurde auch der Mangel an angemessenen Fahrradstellplätzen, vor allem am Marktplatz und in der Bahnhofsregion. Im Laufe der Veranstaltung entwickelten sich erste Debatten, die erahnen lassen, dass sich die Anwesenden schon seit Längerem ernsthafte Gedanken über die aktuelle Situation machen. „Wir haben alle sehr ähnliche Ideen und Erfahrungen gemacht“, merkte Initiator Andrä le Coutre nach einer Weile an, erkannte aber auch, „dass es ganz unterschiedliche Fahrradambitionen gibt.“ Für das Gemeinderatsmitglied sind die differenzierten Anliegen jedoch kein Hindernis effektiver Arbeit, sondern vielmehr eine Chance, die angestrebten Verbesserungen über verschiedene Ansätze zu erreichen. Deshalb schlug er vor, für die Bewältigung kommender Aufgaben spezialisierte Arbeitskreise zu bilden, die beispielsweise schülergerechte Routen definieren oder auf sinnbefreite Fahrradwegverläufe aufmerksam machen könnten. Die Initiatoren befinden sich bereits in den Vorbereitungen für den ersten Workshop am 28. Juni. Dort sollen Problemstellen und Lösungsideen zusammengetragen werden. Anschließend werden in Projektteams erste konkrete Vorschläge zur Umgestaltung erarbeitet. Der genaue Zeitpunkt sowie der Veranstaltungsort werden noch bekanntgegeben. (jn)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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