30-jähriges Jubiläum

Familienzentrum als Herz von Poing

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Volles Haus im Katholischen Pfarrheim.

30 Jahre gibt es das Familienzentrum in Poing schon. Das wurde mit einem Festakt und vielen Besuchern gefeiert. 

Poing - Der Saal des Katholischen Pfarrheim war am 30. November bis auf den letzten Platz besetzt. Kein Wunder – feierte doch das Familienzentrum Poing seinen 30. Geburtstag. Und die Gratulanten waren hochkarätig: Doris Rauscher (Mitglied des Landtages), Robert Niedergesäß (Landrat), Susanne Veit (Landesverband Mütter- und Familienzentren), Pfarrerin Johanna Thein und Pfarrer Christoph Klingan sowie Bürgermeister Albert Hingerl folgten der Einladung der Ersten Vorsitzenden Susanne Knott. Die referierte bei ihrer Begrüßung über die Historie des Zentrums, das am 30. November 1988 als Kinderspiel e.V. seinen Anfang machte. 

1995 zog man in einen Container auf dem Gelände des heutigen evangelischen Gemeindezentrums und schloss sich mit dem Verein Kommunikationszentrum zum Familienzentrum Poing und Kinderspiel e.V. zusammen. Die Aufgaben und die ehrenamtlichen Mitarbeiter wuchsen – aber die Räume nicht. Deshalb beschloss der Gemeinderat 2006 den Bau eines Bürgerhauses, in das 2009 das Familienzentrum einzog und zugleich die Trägerschaft für die neue Kindertagesstätte im Zauberwinkel bekam. Die Kooperation mit der AWO wurde 2012 vollzogen und beim Flüchtlingszustrom im Jahr 2015 stand das Familienzentrum den Asylbewerbern mit Rat und Tat zur Seite. All diese Aufgaben – ob Kitas, Seniorenbetreuung und Familienberatung – erledigen aktuell die 1.600 Mitglieder des Zentrums. Bürgermeister Albert Hingerl sprach von Schwierigkeiten des Zentrums in den ersten Jahren, wo es kaum Unterstützung von Gemeinde gab und das Vereinsleben mit schlechten Voraussetzungen und Kompromissen zu kämpfen hatte. „Heute ist das Familienzentrum das Herz von Poing“ lobte er und für ihn ist es die Anlaufstation für alle, denen das nachbarschaftliche Netzwerk fehlt. Landrat Robert Niedergesäß lobte die Initiative und sprach von Poing als „eine besondere Gemeinde“, die viel in die Zukunft von Kindern und Jugendlichen investiert – was ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen nicht möglich wäre. Ihren besonderen Bezug zum Familienzentrum hob Landtagsabgeordnete Doris Rauscher hervor, die dort selbst in den Jahren 1997/98 als Leiterin des Miniclubs tätig war. Sie lobte die zahlreichen Angebote für Groß und Klein, für Neubürger und für die ältere Generation. „Ich werde mich im Landtag für Familien stark machen“ versprach Rauscher als Abschluss ihrer Rede. Für Susanne Veit vom Landesverband Mütter- und Familienzentren ist das Familienzentrum das, was früher der Dorfbrunnen war. „Es ist da, wenn es gebraucht wird und was die Gemeinde ins Zentrum investiert, kommt doppelt zurück.“ Bei musikalischer Begleitung der „ZEBoP“-Band, einem üppigen Büffet und interessanten Gesprächen ging die Geburtstagsfeier zu Ende. (fu)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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