Segnung von Einsatzmitteln

Zuwachs bei der FFW Poing

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Musikalisch umrahmt vom Feuerwehrchor (r.) segneten Pfarrer Christoph Klingan und Vikar David Scherf vier Fahrzeuge und Gerätschaften der FFW Poing

In Poing wurden vier neue Fahrzeuge der Feuerwehr gesegnet. Bürgermeister Hingerl betonte das ehrenamtliche Engagement

Poing - Ein Mehrzweckfahrzeug, ein Flachwasserschubboot, ein Verkehrssicherungsanhänger und eine Drehleiter. Insgesamt wurden in Poing vier Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr gesegnet. Pfarrer Christoph Klingan (katholisch) und Vikar David Scherf (evangelisch) vollzogen den kirchlichen Akt in der Halle des Gerätehauses an der Friedensstraße. „Das Boot und der Verkehrsanhänger sind schon knapp zwei Jahre im Einsatz“, räumte Robert Gaipl ein, „wurden aber bisher noch nicht geweiht!“ Die Drehleiter und das Mannschaftsfahrzeug sind hingegen neu. 

Der Kommandant begrüßte Bürgermeister Albert Hingerl, Gemeinderäte, Mathias Weigl von der Kreisbrandinspektion Ebersberg, die beiden Geistlichen, zahlreiche Aktive, den Feuerwehrchor mit Dirigent Gerhard Fischer, sowie eine Abordnung der freiwilligen Feuerwehr von Markt Schwaben. Markt Schwaben habe ausgeholfen, als das alte Drehleiterfahrzeug nach einem Unfall Anfang September 2016 nicht mehr einsatzfähig war. „Im November bekamen wir eine Leih-Drehleiter, die uns ein Jahr lang begleitete“, erklärte der Kommandant und verwies auf die „sehr sportliche Beschaffungsphase“ für das neue Fahrzeug. Denn bereits am 9. Dezember wurde die neue Drehleiter in Betrieb genommen. Ein Arbeitskreis, bestehend aus sechs fachmännisch versierten Leuten und der Führungsebene habe alles vorbereitet, in enger Zusammenarbeit mit Gemeinderat und diversen Behörden. Parallel dazu wurden auch die Planungen zur Beschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeuges aufgenommen, dass die Kameraden ebenfalls vor Herausforderungen stellte. „Offenbar sprechen manche Firmen eine andere Sprache, die wir Feuerwehrleute nicht verstehen“, klagte Robert Gaipl. Der Kommandant dankte allen Beteiligten, dem Gemeinderat und nicht zuletzt den beiden Geistlichen für die Segnung aller vier Gerätschaften. 

In seinem Grußwort betonte der Bürgermeister, dass es zur Pflichtaufgabe der Gemeinde gehöre, zweckmäßige Gerätschaften zu beschaffen. „Dank ehrenamtlichen Einsatzes aller Aktiven sind wir Bürger nicht nur sicher“, lobte Hingerl, „wir sparen zudem jede Menge Geld!“ Man könne nicht oft genug betonen, so der Bürgermeister weiter, dass alle Aktiven der Feuerwehr Poing freiwillig und ehrenamtlich agieren. „Leider gibt es immer noch Bürger die fälschlich glauben, es handele sich um einen vom Staat bezahlten Dienst, den man beliebig in Anspruch nehmen kann“, fügte der Bürgermeister hinzu. „Das ist sehr zu bedauern!“ wal

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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