Fußballer mit Herz

FC Forstern unterstützt Familie nach schwerem Schicksalsschlag 

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privat

Für Familie Brauner aus Forstern war die Vorweihnachtszeit letztes Jahr verbunden mit einem schweren Schicksalsschlag. Doch in der Gemeinde steht man zueinander - wie der FC Forstern beweist

Forstern – Gerade in der Adventszeit und den Feiertagen wird man daran erinnert, füreinander da zu sein, sich zu unterstützen und sich zu besinnen, worauf es im Leben ankommt. Es kommt auf Wertschätzung, Zuneigung, Gemeinschaft und Solidarität an. Für Familie Brauner aus Forstern war dies mehr denn je der Fall, nachdem sich ihr Leben in gerade dieser Zeit auf den Kopf gestellt hat. 

Am 24. November 2018 hatte die Familie alle verfügbaren Schutzengel um sich versammelt, als auf dem Nach-Hause Weg vom Weihnachtsmarkt ein Ford Mustang auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal in das voll besetzte Familienauto krachte. In wenigen Sekunden standen beide Fahrzeuge in Flammen. Nur um ein Haar konnte die gesamte Familie den Unfall, wenn auch schwerst verletzt, überleben. „Ein paar Sekunden später, und ich wäre verbrannt“, schätzt Sohn Andi.

 Die Familie ist mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen, dennoch ist es noch ein langer und steiniger Weg zurück zur Normalität. Tochter Josi kann den Unfall nach wie vor nur schwer verarbeiten, Sohn Andi wird noch ein Jahr benötigen, ehe er beschwerdefrei leben kann und Mutter Dawn kann sich nicht mehr alleine um die Pflege ihres im Rollstuhl sitzenden Sohnes Tobi, der an diesem Tag nicht mit im Auto war, kümmern und benötigt Hilfe. Auch mit Unterstützung der Versicherung, die die Rollstuhlvorrichtung für Tobi bezahlt, reicht das Geld nicht für ein neues Auto – und die Familie ist dringend darauf angewiesen.

 „Es ist nur ein kleiner Teil, aber der FC Forstern möchte zeigen, dass wir uns um solch schwere Schicksalsschlä- ge kümmern möchten. Eine solch bewundernswerte und starke Familie hat jede Unterstützung verdient“, so Roland Gfüllner, Abteilungsleiter des FC Forstern, der gemeinsam mit Jugendleiter Marc Lindenblatt die Spende in Höhe von 1.000 Euro an Familie Brauner überreichte. Im ganzen Verein löste das Schicksal der Familie Betroffenheit und den Willen zu helfen aus. „Jeder wollte etwas geben und es war uns eine Herzensangelegenheit.“ red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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