Forstinniger Schüler leisten Großartiges

Die Spendenübergabe an Wolfgang Pretzer (re.) im Beisein der Schulleiterin Monika Koch (2.v.r.) Foto: wal

Forstinning – „Herzlich willkommen im Salberghaus, einem entwicklungstherapeutischen Zentrum für Säuglinge und Kinder. Wir bieten in vielfältigen stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten Betreuung, Förderung, Unterstützung und Hilfe für Kinder im Alter von zwei Wochen bis 10 Jahren und deren Familien an. Im Zentrum aller unserer Bemühungen steht dabei immer das Kind und seine Bedürfnisse!“ Mit diesen Sätzen begrüßt diese wichtige Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising Gäste auf der Homepage www.salberghaus.de im Internet.

In Forstinning waren vor Weihnachten ganze Schulklassen aktiv, um Kinder im Salberghaus zu unterstützen. Die Viertklässler hatten den Klassiker von Theodor Storm „Und morgen steig‘ ich hinab zur Erden, denn es soll wieder Weihnachten werden“ auswendig gelernt. Am letzten Schultag vor den Ferien fand die besondere Weihnachtsaufführung statt, zu Gast war unter anderem auch Wolfgang Pretzer, Leiter des Kinderheimes Salberghaus in Putzbrunn. Er freute sich, die von den Kindern und Eltern aus Schule, Kinderhaus Sankt Silvester und dem AWO-Kinderhaus „Kunterbunt“ zusammengetragenen Geschenke mitnehmen zu können. Diese und die bereits gesammelten Spenden vom Martinsfest konnten ihm die Schulleiterin Monika Koch und die Elternbeiräte der drei Einrichtungen nun höchstpersönlich übergeben. Beim anschließenden Bazar kamen als Erlös für die selbst gebastelten Werke der Schülerinnen und Schüler zusätzlich etwa 500 Euro dazu, sodass den Kindern neben Kleidung und Bastelmaterial insgesamt rund 900 Euro zur Verfügung stehen. Wie Pretzer verriet, werden mit dem Geld Windeln für die 50 Wickelkinder eingekauft, deren Monatsbedarf derzeit bei 1000 Euro liege. Seit drei Jahren unterstützt die Grundschule Forstinning das Salberghaus ganz gezielt. Begonnen wurde mit einer Sammlung kindgerechter Filme und CDs im Jahr 2009, gefolgt von Bastelmaterial 2010. Die Entscheidung über den Inhalt der Spende wird jedes Jahr von der Religionslehrerin Irmi Donath mit der Heimleitung abgesprochen, um den aktuellen Bedürfnissen der Kinder im Alter von vier Wochen bis acht Jahren gerecht zu werden. wal

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