Umwelt & Natur

Forstwirtauszubildende stellen Insektenhotels im Ebersberger Forst auf

+
Die Übergabe des Bienenhotels samt Infotafel (v.l.): Revierleiterin Forstinning Lisa Pausch, David Heidl, Elias Tafelmaier, Ausbilder Stefan Holzinger und Johannes Maier. Im Hintergrund ist die eingesäte Blühfläche zu sehen.

„Ein Beitrag zum Naturschutz“: Im Staatswaldrevier Forstinnig wurden zwei Bienenhotels aufgestellt.

Forstinning – Die Forstwirt­auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten stellen Insektenhotels im Ebersberger Forst auf. Zusätzlich wurden im Forstrevier Forstinning auch noch Blühflächen von den werdenden Forstwirten angesät. Zusammen mit dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten starteten die Staatsforsten diese Aktion unter dem Namen „Der Wald blüht auf“. 

Im Staatswaldrevier Forstinnig wurden letzte Woche von Forstwirtsauszubildenden zwei Bienenhotels aufgestellt. Bereits vor drei Wochen wurden an mehreren Stellen Blühwiesen angelegt. Mit den Blühflächen und Bienenhotels beteiligt sich der Forstbetrieb Wasserburg an der Initiative „Der Wald blüht auf“. Das Naturschutzprogramm wurde von den BaySF ins Leben gerufen und finanziert sich durch öffentliche Mittel des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Es läuft bereits im dritten Jahr. In ganz Bayern konnte so zusätzlicher Nahrungs- und Brutraum für Insekten geschaffen werden. Für die Lehrlinge ist das Bauen und aufstellen der Bienenhotels eine gute Gelegenheit ihre handwerklichen Fähigkeiten im Bereich der Holzverarbeitung zu erweitern und machte den jungen Männern auch richtig Spaß: „Das Bauen von den Bienenhotels war a rechte Gaudi!“ so Johannes Maier, Auszubildender im ersten Lehrjahr. 

Gleichzeitig ist es für die Azubis wichtig, im Bereich Naturschutz Erfahrungen und Wissen zu sammeln. Im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung müssen 30 Arbeitstage dem Naturschutz gewidmet werden. Um die Pflege der Hotels und vor allem der angrenzenden Blühflächen kümmert sich in Forstinning die zuständige Revierleiterin Lisa Pausch. 

Die Anlage der Flächen ist ein erheblicher Aufwand. Auf den neu angelegten Blühwiesen werden in den nächsten Jahren zusätzlich noch alte Obstbaumsorten und Wildobst gepflanzt. „Insgesamt ist das Programm „Der Wald blüht auf“ mit viel Arbeit und Kosten verbunden. Aber in einer multifunktionalen Forstwirtschaft gehört ein Beitrag zum Naturschutz einfach dazu“, so Lisa Pausch - ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

Auch interessant:

Meistgelesen

Jugendzentrum Poing wieder offen
Jugendzentrum Poing wieder offen
Über fünf Millionen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Pliening
Über fünf Millionen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Pliening
Mehr Grün für Poinger Unterführung
Mehr Grün für Poinger Unterführung
Hallenbad in Markt Schwaben wird geöffnet
Hallenbad in Markt Schwaben wird geöffnet

Kommentare