Eine starke Frauen-Union im Kreis Ebersberg steht hinter ihrer Vorsitzenden

Walentina Dahms mit 94,5 Prozent im Amt bestätigt

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Frisch gewählt (v.l.): Claudia Perkhoff (Beisitzerin), Angela Drexler (Beisitzerin), Heidi Müller (Beisitzerin), Angela Imhoff (Beisitzerin), Stefanie Ederer (Schriftführerin), Anja Walz (Beisitzerin), Anna Vocke (stv. Kreisvorsitzende), Gertraud Kuhn (Schatzmeisterin), Martina Thalmeier (Beisitzerin), Michaela Merzendorfer (stv. Kreisvorsitzende), Kathrin Alte (stv. Kreisvorsitzende), Walentina Dahms (Kreisvorsitzende), Susanne Fauth (Beisitzerin), Susanne Linhart (Bezirksrätin), Sabine Bonori (Schriftführerin) und Elvira Weißmann-Polte (Beisitzerin).

Mit fast 400 Mitgliedern legte die Frauen-Union im Landkreis Ebersberg auch 2018 wieder zu. Jetzt stellte sie sich bei der Wiederwahl ihrer Vorsitzenden fast geschlossen hinter Walentina Dahms.

Markt Schwaben – Im vollbesetzten Saal im Brauhaus Schweiger in Markt Schwaben konnte die Kreisvorsitzende Walentina Dahms viele aktive Frauen begrüßen, die sich in der FU organisieren. „Frauen sollten ihre Interessen selbst vertreten und sich nicht nur von Männern vertreten lassen.“ Dazu rief Dahms, die auch zeitgleich CSU-Ortsvorsitzende in Markt Schwaben ist, auf und freute sich genau solche Frauen begrüßen zu können. 

Bezirksrätin Susanne Linhart übernahm die Wahlleitung. Ganz besonders herzlich wurde die Bürgermeisterin von Denkendorf, Claudia Forster begrüßt, die im Laufe des Abends einen Bericht ihrer Arbeit abgab. Die Landesvorsitzende Prof. Dr. Angelika Niebler war an diesem Abend entschuldigt, da der Europawahlkampf in vollem Gange ist. In ihrer Begrüßung machte Walentina Dahms darauf aufmerksam, wie richtungsweisend diese Wahl sei, da JA zu Europa gesagt werde und nicht Populisten die Grundideen Europas zum Sturz einbringen dürfen. Es bestehe die einmalige Chance mit einem echten Europäer und tiefverwurzelten Bayer an der Spitze der EU-Kommission die weiteren Weichen zu stellen. In ihrem Rechenschaftsbericht strich die Kreisvorsitzende die Kampagnenfähigkeit des starken Verbandes hervor. So konnten nicht nur sehr gut besuchte Veranstaltungen durchgeführt werden, sondern durch couragiertes Auftreten viele neue Mitglieder aufgenommen werden. Allein im letzten und diesem Jahr wurden 21 neue Damen aufgenommen, sodass die Mitgliederzahl aktuell 392 beträgt. Dabei halfen natürlich vielfältige Veranstaltungen, wie Lounge in the City mit Landes- und Bezirksvorsitzenden, ein Abend mit Pater Anselm Grün, Infoveranstaltungen zur DSGVO oder zu Schulthemen. Auch der Weinstand beim CSU-Herbstempfang im Landkreis, bei dem 300 Euro für die gute Sache erwirtschaftet werden konnten, war ein voller Erfolg. Am 7. Mai, erwartet die FU der nächste Höhepunkt, die Feier zum 50-jährigen Bestehen der FU Ebersberg. In den letzten zwei Jahren war der FU-Kreisverband sehr aktiv bei den Bundestags-, Landtags- und besonders den Bezirkswahlen. Mit Susanne Linhart, die direkt wiedergewählt wurde und Walentina Dahms als Listenkandidatin war die FU hier stark vertreten. Auch dank einer geschlossenen FU und der Unterstützung der Ortsverbände konnten beide Kandidatinnen ein starkes Ergebnis im Kreis erzielen. Man merkte Dahms an, dass ihr die Arbeit in diesem Verband große Freude bereitet. Sie bedankte sich bei allen aktiven Frauen im Kreis und warb um die Stimme für Ihre Wiederwahl, um mehr Frauen für die Politik zu begeistern und zu motivieren mitzumachen, damit die CSU weiblicher wird. 

Wahlergebnisse 

Von 73 anwesenden Delegierten erhielt Walentina Dahms 69 Stimmen. Zu Stellvertreterinnen wurden gewählt: Kathrin Alte aus Anzing, Michaela Merzendorfer aus Vaterstetten und Anna Vocke aus Ebersberg. Der geschäftsführende Vorstand wird komplettiert mit Gertraud Kuhn als Schatzmeisterin sowie der zwei Schriftführerinnen Sabine Bonori und Stefanie Ederer. Dem Vorstand beisitzen Susanne Fauth, Angela Imhoff, Martina Thalmeier, Angela Drexler, Anja Walz, Elvira Weißmann-Polte und Inge Winkelkötter.

Im Anschluss an die Wahl berichtete Claudia Forster, Bürgermeisterin in Denkendorf, Landkreis Eichstätt von Ihrer Tätigkeit als Bürgermeisterin und legte dar, warum es wichtig sei, dass Frauen Verantwortung in der Politik übernehmen. Sie betonte: „Wir müssen zusammenhalten und darauf achten, dass Frauen ausreichend gut platziert werden, weil wir es können und nicht, weil eine Quote dafür verantwortlich ist.“ In ihrem Schlusswort bedankte sich die alte und neue Kreisvorsitzende vor allem bei allen bisherigen Vorstandsmitgliedern, die diesmal nicht mehr kandidiert haben, für die großartige Unterstützung und Arbeit im Kreisverband. (Dahms)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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