Jubiläum

40. Geburtstag der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in Poing

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Viel los beim Festakt der Anni-Pickert-Schule in der Dreifach-Turnhalle. 

Schulleiterin Eva Guerin erinnerte an die Eröffnung der Hauptschule Poing-Nord am 10. Dezember 1979. Deren Bau kostete damals 7,5 Millionen D-Mark.

Poing – „Ich finde es gut, dass in unserer Schule die Toiletten für Jungen und Mädchen getrennt sind“, sagte ein Erstklässler im Image-Film, der anlässlich der Feier zum 40. Geburtstag der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in der Dreifach-Turnhalle gezeigt wurde. Andere wieder lobten die Lehrkräfte und die Klassenzimmer. 

Der Film war aber nur ein Programmpunkt in der abwechslungsreichen Zeremonie. Schulleiterin Eva Guerin konnte anfangs einige Ehrengäste wie Schulamtsdirektorin Sigrid Binder, Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) und Bürgermeister Albert Hingerl. Selbstverständlich waren auch die Leiter von der Dominik-Brunner-Realschule und dem Förderzentrum Seerosenschule anwesend. 

Guerin erinnerte an die Eröffnung der Hauptschule Poing-Nord am 10. Dezember 1979. Deren Bau kostete damals 7,5 Millionen D-Mark. „Die Namensgeberin, die ehemalige Rektorin Anni Pickert, wäre heuer 100 Jahre alt geworden“, so Guerin. Anni Pickert wäre stolz auf ihre „neue“ Schule, in der 581 Schüler in 17 Grund- und 13 Mittelschulklassen von 71 Lehrkräften unterrichtet werden – nicht zu vergessen die beiden Schulhunde. „Poings erste Schule wurde 1874 eröffnet – mit zwei Klassenräumen“ sagte Bürgermeister Albert Hingerl, „aktuell besuchen etwa 2.000 Kinder und Jugendliche die Poinger Schulen.“ 

Auch Simone Fleischmann war voll des Lobes über ihre ehemalige Schule („war zwölf Jahre dabei“) und schloss mit „ihr könnt alle stolz sein – es gibt keine bessere Schule“. Und die zeigte sich dann von ihrer besten – sprich musikalischen – Seite. 

Für die war maßgeblich Chorleiterin Angelika Wonnemann verantwortlich. Den Auftakt machte die Klasse 1c mit einem Geburtstagslied, dann spielte die Flötengruppe der 4. Klassen „Somewhere over the rainbow“. Eine ehemalige Schülerin - Ayano Miura – die Violine an der Musikhochschule München studiert, spielte zusammen mit ihrer Mutter Yuko Miura (Klavier) die „Romanze in F-Dur, op. 50“ von Ludwig van Beethoven. Ebenso beeindruckend die Soloauftritte von Gabriela Baur und Celina Fritscher. 

Die beiden standen auch in der vordersten Reihe, als Schul- und Lehrerchor gemeinsam „We are the World“ sowie den „Schulsong“ zum Besten gaben. Im Zusammenhang mit dem Festakt wurde dann am Schulgebäude das neue Namensschild „Anni-Pickert-Schule“ feierlich enthüllt. fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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