Zum Geburtstag gab es ein Apfelbäumchen für das Anzinger Seniorenzentrum

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Peter Haile Geschäftsführer (2.v.li.) und Jelica Terpoorten, Einrichtungsleitern im Pflegestern Seniorenzentrum in Anzing

Mit einer Spende von der Sparkasse in Höhe von 1.500 Euro schufen die Mitarbeiter alles in Eigenregie und mit eigener Hände Arbeit. Die Gemeinde lieh Schubkarren und andere Gartengeräte und schon konnte losgelegt werden.

Anzing – Das Pflegestern Seniorenzentrum in Anzing feiert sein fünfjähriges Bestehen. Aber nicht nur, denn gleichzeitig zum Jubiläum gab es gleich noch einen neuen Garten für die Bewohner und auch für die Mitarbeiter. Letztere stemmten das Bauvorhaben ganz alleine, zur großen Überraschung und Freude von Geschäftsleiter Peter Haile. In nur zwei Wochen entstand rund um das Pflegeheim eine neue Gartenanlage mit vielen verschiedenen Oasen. 

Mit einer Spende von der Sparkasse in Höhe von 1.500 Euro schufen die Mitarbeiter, wie gesagt, alles in Eigenregie und mit eigener Hände Arbeit. Die Gemeinde lieh Schubkarren und andere Gartengeräte und schon konnte losgelegt werden. Ein neuer Wegbelag wurde aufgebracht, so dass die älteren Herrschaften gut mit Rollator oder dem Rollstuhl hin- und herfahren können. Dazwischen wurden immer wieder lauschige Sitzplätze eingerichtet, damit sich ausgeruht und bequem geplaudert werden kann. 

„Die Pflanzflächen waren teilweise nur noch voller Brennnessel“, erzählt Jelica Terpoorten, die Einrichtungsleiterin, „aber jetzt sehen sie, wie schön alles blüht und alles schön arrangiert ist“. Die Mitarbeiter gruben alles um, bauten kleine Rankhilfen selber, säten Rasen an und brachten sogar einige Blumen zum Pflanzen mit. „Die haben das ohne Aufforderung gemacht“, bewundert Haile seine Mitarbeiter für diese Arbeit. „Ich bin so stolz auf meine Leute und ich habe ihnen ein großes Fest versprochen, welches wir in besseren Zeiten, ohne Corona nachholen werden“. 

Am Geburtstag selbst wurde „nur“ ein Apfelbäumchen gepflanzt, lecker Torte verspeist und abends gab es eine kleine Grillfeier für die Bewohner, die in dem neu gestalteten Garten noch viel mehr Freude bereiten wird. Ein Dankeschön gilt Herrn Kandler, der dem Pflegeheim die Erde geschenkt hat und Steinplatten bewegte. Ebenfalls ein Dankeschön geht an die Familie Groß, die ihre Gebäuderückseite zur Gestaltung freigab. An dieser sind nun alte „antike“ Fenster angebracht, an denen Blumen hängen und eine alte Holztür, keine Spur mehr von einer nüchternen Mauer. Ein Kräuterhochbeet gibt es und viele Beerensträucher, an denen sich die Bewohner immer gern bedienen dürfen. Der beliebteste Gartenneuling ist allerdings der Froschkönig auf dem wieder restaurierten Brunnen sitzend.

„Den lieben besonders die Damen“, schmunzelt die Einrichtungsleiterin. All dies sind schöne und auch beruhigende Nachrichten in Zeiten von Corona aus einem Seniorenheim. Noch dazu, gab es in Anzing nur Verdachtsfälle, „die sich Gott sei Dank nicht bestätigt haben“, so Geschäftsführer Haile. „Schwer sind die Zeiten vor allem auch für die Angehörigen“, erzählt Haile weiter, „und wir bitten um Verständnis, wenn wir auch trotz Lockerungen vieles weiterhin reglementieren müssen, aber die Sicherheit und die Gesundheit der Bewohner geht vor“ - ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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