Marktgemeinde kämpft weiter

Nach Tod eines Radlers an der Staatsstraße Richtung Moos kämpft die Gemeinde Markt Schwaben weiter um eine Geschwindigkeitsbegrenzung

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Eine erneute Geschwindigkeitsbegrenzung von Markt Schwaben Richtung Moos - dafür werden sich die Verantwortlichen im Rathaus weiter einsetzen.

Seit das Landratsamt Ebersberg die Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen Markt Schwaben und Moos im Sommer aufgehoben hat, setzt sich die Marktgemeinde dafür ein, dass sie wieder eingeführt wird. Nachdem jetzt ein Radler dort ums Leben kam, nimmt die Diskussion wieder Fahrt auf. 

Markt Schwaben - "Auch wenn nicht gesagt werden kann, dass dieser tödliche Unfall durch eine Begrenzung auf 70km/h verhindert worden wäre", so Markt Schwabens zweiter Bürgermeister Albert Hones, "so ist es doch offensichtlich, dass man mit 70 km/h besser reagieren kann, als wenn man 100 oder 110 drauf hat." Bei der Sitzung des Marktgemeinderates wurde die im Sommer aufgehobene Gesschwindigkeitsbegrenzung an der Staatsstraße zwischen Markt Schwaben und Moos kurz angesprochen - bzw. der aktuelle Stand erwähnt. Anfang November war hier ein Radfahrer ums Leben gekommen. 

Seit das Landratsamt die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h in diesem Bereich angeordnet hat, setzen sich die Verantwortlichen im Rathaus dafür ein, dass die 70 dort wieder eingeführt werden. "Richtung Ottenhofen geht es ja auch", beschwert sich Hones. "Warum also hier nicht?" Das Landratsamt verweigert die Geschwindigkeitsbegrenzung mit folgender Begründung: "Außerorts gilt Tempo 100 km/h. Davon darf nur abgewichen werden, wenn eine Gefahrenlage besteht, die weit über der üblichen Gefährdung im Straßenverkehr liegt. Das ist an dieser angesprochenen Stelle nicht der Fall. Dort galt zwar früher eine Begrenzung auf 70 km/h. Grund war die Bushaltestelle. Es gibt aber Neuregelungen für das Verhalten an Bushaltestellen (Schrittgeschwindigkeit), so dass die Rechtsgrundlage entfallen ist. Die Anordnung zur Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung kam von der Unteren Verkehrsbehörde im Landratsamt nach Anhörung der Polizei und des Staatlichen Bauamtes."

Trotz dieser Aussage versprachen die Bürgermeister an dem Thema dran zu bleiben und weiterhin eine erneute Beschränkung zu erreichen. 

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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