Marktgemeinderatssitzung Markt Schwaben

Gewerbesteuereinnahmen in Markt Schwaben gesunken 

Rathaus in Markt Schwaben
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Das Rathaus in Markt Schwaben

Markt Schwabens Kämmerer Andreas Kleebauer: Über elf Prozent Minus bei Gewerbesteuereinnahmen

Markt Schwaben – Markt Schwabens Kämmerer Andreas Kleebauer brachte in der Marktgemeinderatssitzung ein Geschenk mit: Die Gemeinde bekam 139.644 Euro aufs Konto. Dieser Betrag ist der Ausgleich für Verluste bei der Gewerbesteuer. 

Für dieses Jahr sieht es bei der Gewerbesteuer leider schlecht aus – nach Aussage von Kleebauer wird es ein Minus 11,84 Prozent ergeben. Auch bei der Einkommenssteuer gibt es eine Minderung von 6,31 Prozent. Zulegen konnten jedoch die Einnahmen bei der Umsatzsteuer – die stiegen um 25,53 Prozent. „Wir sind mit einem hellblauen Auge davongekommen“ umschreibt der Kämmerer die finanzielle Situation des abgelaufenen Jahres. Für die wurden Mindereinnahmen in Höhe von 1.211.693 Euro ausgewiesen. Dem gegenüber stehen Minderausgaben mit 831.241 Euro. Damit ergaben sich für die Marktgemeinde Steuermindereinnahmen in Höhe von 380.452 Euro.

„Das ist viel weniger, als wir im Frühjahr erwartet haben“ so Bürgermeister Michael Stolze, „aber wir müssen noch die Auswirkungen des zweiten Lockdown abwarten.“ Er sprach zugleich ein Lob an die ortsansässigen Firmen aus, „deren Kraft sich stärker als erwartet darstellt“. Außerdem waren die Park­automaten wieder Thema der Sitzung. „Wir sind durch das Konsolidierungsgesetz verpflichtet, Parkautomaten aufzustellen und wie viele und wo, ist uns überlassen“ sagte Bürgermeister Michael Stolze in der Marktgemeinderatsitzung.

Ordnungsamt-Chefin Katrin-Maria de Laporte nannte dort sieben mögliche Bereiche für eine Aufstellung: Bahnhof, Friedhof, Erdinger Straße, Habererweg, Schloßgraben/Maibaum, Sportpark und Ortsmitte. Letztere wurde nochmals konkretisiert – mit Vorschlägen für Alte Bräuhausgasse, Tiefgarage, Färbergasse, Parkplätze entlang der Tiefgaragenoberfläche sowie teilweise auf der West- und Ostseite der Ebersberger Straße.

In der Diskussion stand natürlich auch der finanzielle Aspekt. Als Gebühren wurden bis 60 Minuten 50 Cent, bis 90 Minuten 1 Euro und bis 120 Min. 1,50 Euro vorgeschlagen. Wer weniger als zehn Minuten braucht, drückt die Kurzparktaste und zahlt nichts. Als Höchstparkdauer sind 120 Minuten vorgesehen und kostenpflichtig wird das Parken von Montag bis Freitag (8 Uhr bis 18 Uhr) und Samstag von 8 bis 14 Uhr. Wenn man diese Gebühren zugrunde legt, könnte sich nach Berechnungen der Verwaltung bei einer Auslastung von 50 Prozent das Projekt nach sechs Monaten amortisieren. - fu

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